Heinsberg-Kirchhoven/Lieck: Mühle und Kloster zieren die neuen Ortstafeln

Heinsberg-Kirchhoven/Lieck : Mühle und Kloster zieren die neuen Ortstafeln

Mit immer neuen Ideen setzt sich der Verein für Gartenkultur- und Ortsverschönerung Kirchhoven für die Verbesserung des Ortsbildes in Lieck und Kirchhoven ein.

Zwei handgeschnitzte Ortstafeln für Kirchhoven und Lieck, die am Samstag Nachmittag feierlich enthüllt wurden, sind das jüngste Beispiel.

Zu diesem Ereignis begrüßte Vereinsvorsitzender Heinz Peter Krüsemann zunächst an der Waldfeuchter Straße in Kirchhoven in der Nähe der Windmühle und anschließend am Ortseingang von Lieck neben den Vorstandskollegen und Mitgliedern des Vereins auch Josef Rademacher aus Effeld, der die beiden schmucken Ortstafeln in einer Größe von 1,30 mal 1,10 Meter aus Eichenholz mit Kupferabdeckung geschaffen hat.

In seinem Heimatort Effeld sind bereits neben Ortstafeln weitere Exponate seiner Schnitzkunst zu bewundern.

Mit seinen Schnitzmessern arbeitete er nun auch auf Bitten des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Kirchhoven die beiden Motive heraus, die nun die Ortstafeln schmücken, auf denen in weißer Schrift dem Besucher ein herzliches Willkommen entgegen leuchtet.

Für das Kirchhovener Ortsschild wurde die Windmühle ausgewählt, die im Original gleich in der Nachbarschaft steht und daher einen direkten Vergleich ermöglicht. Auf der Liecker Tafel ist als Blickfang das alte „St. Elisabeth Kloster”, das bald der Vergangenheit angehören wird, sowie die „Liecker Mühle” abgebildet.

Neben den Stadtverordneten Heinz Houben und Hubert Minkenberg sowie Ehrenmitglied Karl Schreiner waren auch zahlreiche Vereinsvertreter aus Kirchhoven und Lieck der Einladung gefolgt. Den Vereinen bieten die beiden Ortstafeln im unteren Feld künftig die Möglichkeit, jeweils in Abstimmung mit dem Gartenbauverein hier ihre Veranstaltungen anzukündigen.

Zu den Gästen gehörten außerdem Pfarrer Dr. Georg Giesen sowie von der Stadt Heinsberg der Leiter des Schul-, Sport- und Kulturamtes, Hubert Tellers sowie der Leiter des Tiefbaumtes, Peter Pelzer.