Wassenberg: Motivation der Helfer grenzenlos

Wassenberg : Motivation der Helfer grenzenlos

„Die Sankt-Marien-Schützenbruderschaft Wassenberg-Oberstadt sieht es nicht als selbstverständlich an, ein solches Bauwerk in nur acht Monaten ausschließlich in Eigenleistungen zu erstellen”.

Bruderschaftsvorsitzender Richard Essers sprach damit dem „Bauteam” der Bruderschaft unter Leitung von Theo Louis ein dickes Lob aus für eine Gemeinschaftsleistung der 35 beteiligten Helfer, die während der verschiedenen Bauphasen den kompletten Rohbau zum Schützenheim errichteten.

Jetzt war „Richtfest” (ohne Richtkranz) bei tropischen Außentemperaturen, die in krassem Gegensatz standen zu den empfindlich kalten Außentemperaturen beim Spatenstich auf dem Kirchplatz zwischen Marienkirche, Pfarrheim und früherem Pfarrhaus.

Bruderschaftsvorsitzender Richard Essers sprach neben dem hochmotivierten Bauteam die vielen Förderer und Sponsoren an, angefangen bei den Stadtverordneten und der Verwaltung der Stadt Wassenberg, die neben dem Landeszuschuss einen erheblichen finanziellen Beitrag leisteten.

Besondere Anerkennung fand die Spendenfreudigkeit der Gewerbetreibenden, Banken und Privatpersonen der Oberstadt, aber auch die Leistung des Architektenteams Theo und Ilka Cohnen sowie des Statikers, die ohne Honorar arbeiteten.

Nicht vergessen wurden auch die Frauen der Oberstadt, die ihre Männer während der Bauzeit entbehren mussten und sie zudem noch mit Speis und Trank versorgten.

Bürgermeister Manfred Erdweg fasste diesen Dank auch aus seiner und der Sicht der Stadt Wassenberg noch einmal speziell zusammen. Wichtig war das abschließende Wort von Pfarrer Heinz Portz.

Er nannte die Voraussetzungen, die zur Erstellung eines solchen Gemeinschaftswerkes unerlässlich seien: An der Spitze die persönliche Motivation zum Mitmachen, keine „Krankmeldungen” und der Wille zum Durchhalten bis zum guten Schluss.

Mit einem gemeinsamen Gebet für weiteres gutes Gelingen und einem „Zimmermannsspruch” aus eigener Wortschöpfung des Bruderschaftsvorsitzenden schloss der offizielle Teil, bevor gemütlich Kaffee und kühle Helle getrunken wurden.

Im Frühsommer des nächsten Jahres soll das Schützenheim mit allen Ausbauten fertig sein. Das wäre dann auch der Termin für das Bezirksschützenfest 2004, das die Sankt-Marien-Schützenbruderschaft ausrichten wird.