Kreis Heinsberg: „Mord und Totschlag” im Bestattungshaus

Kreis Heinsberg : „Mord und Totschlag” im Bestattungshaus

Im Norden des Kreises Heinsberg beginnt die literarische Reise, mit der die dritte Phase des VHS-Projektes „Blutroter Selfkant” auf Touren kommt.

Nachdem die acht Autoren im Rahmen eines Kurses der Anton-Heinen-Volkshochschule - wie berichtet - 20 kriminelle und unheimliche Geschichten aus dem Land an Rur und Wurm verfasst und in der gleichnamigen Anthologie veröffentlicht haben, stellen sie sich, ihre Geschichten und ihr Projekt bei einer Lesereise durch den Kreis Heinsberg vor. Nach Möglichkeit soll jede Kommune im Kreisgebiet Etappenziel sein.

Fest terminiert sind Lesungen nicht nur in Wegberg, sondern auch am 11. Dezember in Geilenkirchen-Grotenrath, am 17. Dezember in Erkelenz und am 18.März in Übach-Palenberg. Doch zunächst ist Wegberg das Zentrum im „Blutroten Selfkant”. Nach einem erfolgreichen Probelauf in Wildenrath treten Autoren der Geschichtensammlung auf Einladung des Bestattungshauses Joerißen am Donnerstag, 26. November, in Wegberg auf. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Bestattungshaus Joerißen an der Tüschenbroicher Straße. Der Eintritt ist frei an diesem lebhaften Abend mit „Mord und Totschlag” und anderen kriminellen „Kleinigkeiten”.

Die Autoren verzichten auf jegliches Honorar und bitten stattdessen um Spenden für das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung in Erkelenz. Denn auch diese Praxis ist Teil eines Projektes: Sämtliche Erlöse, die die Autoren und der hkl-Verlag aus dem Verkauf und den Lesungen von „Blutroter Selfkant” erzielen, gehen an diese Einrichtung, mithin wird auch der Erlös des Buchverkaufes bei der Lesung im Bestattungshaus Joerißen uneingeschränkt dem Hospiz zugute kommen. Nicht anders wird es mit dem Inhalt des ständigen Begleiters der Autoren sein: Das hungrige, große Sparschwein wartet darauf, von den Zuhörern der Lesung hoffentlich gefüttert zu werden.

Das Bestattungshaus bittet aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung unter 02434/5564 für die Veranstaltung an einem Ort, an dem jeder erkennt, dass der Tod zum Leben gehört - nicht nur literarisch.