Erkelenz: „Mord und Musik“ in der Leonhardskapelle

Erkelenz : „Mord und Musik“ in der Leonhardskapelle

Ein weiteres Mal lädt die Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg zu „Mord und Musik“ ein, dieses Mal am Samstag, 7. Februar, 19 Uhr in Erkelenz. Nach der ausverkauften Veranstaltung in Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg soll es nun auch in der Leonhardskapelle unterhaltsam, spannend und abwechslungsreich werden.

Für den „mörderischen“ Teil verantwortlich sind die Autoren von Kurzkrimis, die sie im Geschichtenband „Mörderischer Selfkant“ veröffentlicht haben. Das VHS-Projekt unter der Leitung von Redakteur und Krimiautor Kurt Lehmkuhl ist an sich schon ein Erfolgsprojekt, hat es doch, gemeinsam mit seinem Vorgänger-Projekten „Blutroter Selfkant“ und „Tödlicher Selfkant“ bereits weit mehr als 30.000 Euro als Spende für das stationäre Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung in Erkelenz zusammentragen können.

Bei den Lesungen kommen Kurzgeschichten zu Gehör, die vornehmlich in Erkelenz, Hückelhoven und Wegberg angesiedelt sind. Unter anderem werden Mechthild Gödecke, Clemens Hardmann und Brigitte Oleszynski-Wichmann ihre Werke präsentieren, die sie in VHS-Kursen erarbeitet haben.

Den musikalischen Teil bestreitet der Frauenchor Auftakt, der sich mit den Autoren bei der Gestaltung des Abends abwechselt. Die Lieder, die der Chor vorträgt, sind selbstverständlich größtenteils dem Thema angemessen. Der Chor unter der Leitung von Anette Latour aus Erkelenz und die Gruppe des VHS-Projektes setzen mit diesem Abend ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die sie im November 2011 begonnen haben, als zum ersten Mal „Mord und Musik“ mit anderen Texten und vielen anderen Liedern aufführten.

Damals wie heute verzichten alle Akteure auf eine finanzielle Entschädigung. So fließen sämtliche Einnahmen in die Spendensumme. Eintrittskarten für „Mord und Musik“ in der Leonhardskapelle sind für zehn Euro (ermäßigt sieben Euro) im Vorverkauf erhältlich in den Buchhandlungen Viehausen und Wild in Erkelenz.