Erkelenz: Modernste Technologie im Krankenhaus

Erkelenz : Modernste Technologie im Krankenhaus

Viele Hände haben an dem Projekt mitwirken dürfen, bevor der zweite Bauabschnittes des Hermann-Josef-Krankenhauses, die zentrale Notaufnahme, fertig gestellt werden konnte.

Das meinten viele Teilnehmer bei der feierlichen Inbetriebnahme. Es war ein Festtag, den es vor exakt einem Jahr schon mal gegeben hatte. Damals wurde der neue Pflegetrakt mit 64 Betten eröffnet.

„Heute haben wir wieder Grund zur Freude, da wir mit dem Neu- und Umbau des bisherigen Pflegetraktes A zu einem Funktionsgebäude mit Notfallversorgung und Intensivstation die Gesamtbaumaßnahme zum Abschluss bringen konnten”, sagte Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender der Hermann-Josef-Stiftung, Erwin Mathissen, begeistert.

Durch dieses weitere Gebäude im Gartenbereich würde nach zwölfmonatiger Bauzeit der eklatante Flächendefizit gelindert. Nun würden in den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen im Erdgeschoss des A-Traktes moderne Räume für die Funktionsdiagnostik und die Endoskopie eingerichtet.

Insgesamt wurden für beide Bauabschnitte zirka 6,2 Millionen Euro investiert. In diese Summe sei auch die direkte Verbindung zur radiologischen Praxis Dr. Bruners und Partner inbegriffen, erläuterte Wolfgang Salz, Verwaltungsdirektor der Hermann-Josef Stiftung.

Für den Erweiterungsbau des Erkelenzer Krankenhauses hatte die Bezirksregierung Köln einen Zuschuss in Höhe von 5,4 Millionen Euro gegeben. Allein der neu übergebene Trakt verschlang eine Summe in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

Für dieses Geld werde den Patienten aber auch viel geboten, wie bei der Inbetriebnahme zu erfahren war: „Durch die Einrichtung der zentralen Notaufnahme werden für die Patienten wesentliche Verbesserungen geschaffen. So befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur neuen Liegendkrankenanfahrt ein Schock-und Reanimationsraum sowie ein komplett ausgestatteter Operationsaal”, erläuterte Salz.

Ein weiterer Vorteil sei, dass mit der Verlegung der Liegendkrankenanfahrt die bisherige Verkehrsmischung im Eingangsbereich beseitigt worden sei.

Aber auch die neue Endoskopie und die übrigen Funktionsräume würden Platz für modernste Behandlungsmethoden bieten.

Ebenfalls abgeschlossen ist der Umbau der Intensivstation. Neben der räumlichen Neugestaltung werde auch hier modernste Überwachungstechnologie eingesetzt. „Die zwei neu geschaffenen Intensivräume sind mit zwei vorgelagerten Schleusen ausgestattet, so dass bei Bedarf auch infektiöse Patienten separiert vom übrigen Bereich behandelt werden können.”

Diese Zone verfüge zudem über eine eigene Klimatisierung, was besonders wichtig sei, da das Krankenhaus in Erkelenz die Infektionsbetten für den gesamten Kreis Heinsberg vorhalte, so Salz.

„Wir sind froh und glücklich, dass nunmehr ein Werk vollendet ist, das allen Bürgern und kranken Menschen offen steht und zur Heilung beitragen möge”, meinte Mathissen.

Der Bürgermeister richtete diese Worte vor allem an die Ärzte, das Pflegepersonal und die übrigen Mitarbeiter des Hauses, „die mit ihrer Arbeit für den kranken Menschen zum Gelingen unseres großen Versorgungsauftrages beitragen”.