Kreis Düren: Mittelstand: Kreis vor großen Herausforderungen

Kreis Düren : Mittelstand: Kreis vor großen Herausforderungen

„Der Kreis Düren steht vor großen Herausforderungen: die finanzielle Ausstattung, der wegen des definierten Endes des Braunkohlenabbaus bedingte Strukturwandel, Bildung und Integration und nicht zuletzt die soziale Infrastruktur der Städte und Gemeinden im Kreis Düren. All das muss bewältigt werden“. Mit diesen Worten begann Dr. Patricia Peill ihr Referat zum Thema „Kreisentwicklung durch zukunftsfähigen Strukturwandel“.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU entwickelte anhand von fiktiven Zeitungsartikeln der Jahre 2020 bis 2040 eine Zukunftsvision für den Kreis Düren. Peill war eine von drei Gastrednern des 1. Unternehmerfrühstücks, das die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) im Teuterhof Würselen angeboten hatte und in unregelmäßigen Abständen wiederholen möchte.

Nach der Begrüßung durch MIT-Vorsitzendem Rolf Delhougne referierte Hendrik Wüst (MdL) über das Thema „Zukunft nur mit Wachstum“. Wüst, der auch wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW und Landesvorsitzender der MIT ist, widmete sich in seinen Ausführungen vor allem der Landesregierung und der regierenden SPD/Grüne-Koalition, die „auf allen Gebieten versagt und NRW auf den letzten Platz der Bundesländer in nahezu allen Bereichen heruntergewirtschaftet“ habe. Beispielhaft nannte er das in NRW „bei Null liegende Wirtschaftswachstum, dafür liegen wir aber mit der Gewerbesteuer und Grunderwerbssteuer im Bundesvergleich an der Spitze“.

„Digitalisierung im Einzelhandel“ war das Thema von Jörg Hamel, Geschäftsführer des Handelsverbandes NRW Aachen—Düren—Köln.

Im Verlaufe seiner Ausführungen ging er auch auf die Themen demografischer Wandel und dessen Folgen für die ländlichen Regionen, die Notwendigkeit der Erschließung neuer Gewerbegebiete und die drohende Verödung der Innenstädte ein.