Heinsberg: Mit der Eisenbahn ins Altenheim

Heinsberg : Mit der Eisenbahn ins Altenheim

Seit 2008 vermittelt die Unesco-AG der Realschule ihren Schülern viel Verantwortungsbewusstsein, wenn es um die Integration der Generationen geht. Umgesetzt wird diese Arbeit in Projekten, die gemeinsam mit Trägern von Alteneinrichtungen im Stadtgebiet stattfinden.

Unter dem Titel „Die erste Eisenbahn in Deutschland” führten 36 Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs im Alten- und Pflegeheim der AWO an der Siemensstraße ein Theaterstück von Winfried Haupt auf.

Das ganze Schuljahr lang hatten sich die Schüler auf ihren Auftritt vorbereitet, zusammen mit Nilandini Balachandran und Sabine Tim aus der Klasse neun als Tutorinnen. Das Bühnenbild sowie die Musik- und Tanzeinlagen wurden von der Lehrerin Theresia Geiser mit den Schülern erarbeitet. Für die Proben war Techniklehrer Uwe Zander verantwortlich. Das Lampenfieber war groß, als die ersten vier Darsteller auf die Bühne gingen. Dass es dafür gar keinen Grund gab, bewies der große Applaus am Ende der Aufführung.

Er kam von Bewohnern, Mitarbeitern sowie Mitgliedern des Fördervereins der AWO. Mit ihnen freuten sich auch Schulleiter Reinhard Welters und Heike Ingendorn, Leiterin des Sozialen Dienstes im Heim. „Durch die mehrdimensionale Zusammenarbeit mit der AWO Heinsberg lassen sich einige Anliegen unserer pädagogischen Arbeit an der Unesco-Projektschule Heinsberg umsetzen”, betonten die beiden verantwortlichen Lehrer.