Mit dem Haustier in den Urlaub: Tipps im BSC

Mit dem Haustier in den Urlaub: Tipps im BSC

Kreis Heinsberg. So bunt wie die Flaggen der Urlaubsländer, so vielfältig sind auch die für Haustiere geltenden Einreisebestimmungen dieser Nationen.

Aus diesem Grund bietet der Kreis Heinsberg vor Beginn der Hauptreisezeit am Samstag, 14. Juni, von 9 bis 12 Uhr eine Sonderberatung durch den stellvertretenden Amtstierarzt Dr. Hans-Helmut Ahlborn im Bürger-Service-Center (BSC) des Kreishauses in Heinsberg an.

Viele Familien möchten auf ihren treuen Vierbeiner, ganz gleich ob Hund oder Katze, auch in den schönsten Wochen des Jahres nicht verzichten. Doch dann tauchen erste Fragen auf.

Wie sehen die Impfbestimmungen des Urlaubslandes aus? Welche Bescheinigungen muss ich vorlegen können? Reicht eine tierärztliche Untersuchung oder muss der Amtstierarzt Impf- und Gesundheitszustand bestätigen? Wie sieht es mit Jungtieren aus? Fragen über Fragen, die an den Fachmann herangetragen werden können.

Und dann gibt es noch die vielen von Land zu Land unterschiedlichen Regelungen. Wer weiß beispielsweise, dass man mit Pitbulls und Tosas gar nicht nach Dänemark einreisen darf, dass Haustiere bei der Einreise nach Frankreich oder Großbritannien durch Mikrochip oder Tätowierung identifizierbar sein müssen?

Hinzu kommt, dass Kampfhunde gar nicht nach Frankreich hineinkommen und für Wach- und Verteidigungshunde, wie etwa einen Rottweiler dort Maulkorbzwang besteht. Und auch der Hundehalter, der nach Österreich reist, sollte Leine und Maulkorb für seinen Hund mitführen.

Häufig wird eben auch eine amtstierärztliche Bescheinigung erfragt. Wer ohne eine solche in ein fremdes Land reist, der riskiert Schwierigkeiten, denn es kann immer wieder Situationen geben, dass Behörden des Urlaubslandes nach einer Bescheinigung fragen, zum Beispiel bei Grenzkontrollen oder nach Beißvorfällen.

Weitere Tipps und Hinweise gibt Dr. Ahlborn zum Impfverfahren, auch zu der oft entscheidenden Frage: Kann mein Haustier noch rechtzeitig vor Reisebeginn geimpft werden?

Darüber hinaus werden Tipps für einen tiergerechten Transport gegeben: Wie sollte ein Transportbehälter aussehen? Was ist bei großer Hitze zu beachten, etwa im Stau? Was füttere ich während der Fahrt? Wie viel muss ein Hund unter solchen Bedingungen trinken? Wie viel Pausen sollte man dem Tier zuliebe einlegen?

Dies und vieles mehr erfahren Interessenten am Samstag, 14. Juni, von 9 bis 12 Uhr im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung, auch unter 02452/131057.

Für die üblichen Dienstzeiten können Termine mit dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter 02452/133909 vereinbart werden.