Heinsberg-Kempen: MGV Kempen: Lust am Singen wieder spürbar

Heinsberg-Kempen : MGV Kempen: Lust am Singen wieder spürbar

Eine gut gefüllte Kirche registrierte der MGV 1968 Kempen bei der Kirchenmusikalischen Andacht, mit der Neuland betreten wurde.

Der neue Dirigent Peter Krings hatte die Idee. Seitdem er das Dirigat hat, sind reger Probenbesuch, Lust am Singen und Zuversicht zurückgekehrt. 22 Sänger setzen auf eine neue Zukunft und mit ihm das Dreiergremium Leo Geiser, Erwin Limburg und Werner Geiser, die zusammen den Vorstand bilden.

Die Darbietungen in der Kirche waren geartet, weiter Optimismus zu verbreiten. Peter Krings hat dem Verein das Selbstvertrauen wiedergegeben. Die hallige Kirche wirkte wie ein „Verstärker”, und der Chor sang mit Ausdruck und Freude. Dass er gerne in der Kirche singt, war hörbar, und beim Vergleich mit dem Klausenhof schnitt die Kirche bei weitem besser ab. Nach dem Umbau hofft der Chor auch hier im Frühjahr auf ein glorreiches Comeback.

Leo Geiser gestand, dass auch die Bevölkerung zuletzt mit den Leistungen nicht mehr ganz zufrieden gewesen sei. Die Metamorphose wird auch den Letzten überzeugt haben. Der Kirche entsprechend war das Programm sakral ausgerichtet. Dazu gehörten religiöse Vertonungen von Friedrich Silcher, Quirin Rische oder Wilhelm Heinrichs.

Es erklang ein Ave Maria von dem Joseph Haas-Schüler Hans Lang, das zu den Seltenheiten gehört. „Die Himmel rühmen” von Beethoven war Ausdruck der Freude über die „Wiedergeburt” und zielte in dieselbe Richtung wie der Hymnus von Silcher und Veni rex cum pace.

Dem Veranstalter war es auch ein Anliegen, sich für den Frieden einzusetzen. Dazu diente der Fischerchor und das dem heiligen Franziskus zugeschriebene Friedensgebet. Die Gemeinde war Mitgestalter der Andachtsform und sang Adventslieder. Diakon Peter Derichs steuerte Meditationstexte bei. Dem dienten auch die instrumentalen, vertiefenden Beiträge, die sich Holger Geiser, Oboe, und Olaf Rademacher, Orgel, teilten, die auch die Begleitungen spielten. Leo Geiser bedankte sich am Schluss beim Dirigenten für seinen „hervorragenden Einsatz” und wandte sich an die Besucher mit dem Wunsch, dass etwas von den Eindrücken hängen bleibe.