Kreis Heinsberg: Messe „Aufbruch“: Gründer sind wichtig für die Region

Kreis Heinsberg : Messe „Aufbruch“: Gründer sind wichtig für die Region

Nach 2007 und 2011 war die Gründerregion ­Aachen am Freitagnachmittag zum dritten Mal mit der Existenzgründer-Messe „Aufbruch“ im Kreis Heinsberg zu Gast. 41 Einrichtungen standen künftigen Unternehmensgründern oder jungen Unternehmern in der Festhalle in Oberbruch für Informationen zur Verfügung. Beratung, Finanzierung, Förderung, Marketing und Steuern waren wichtige Schwerpunkte.

Heinz-Theo Tholen, stellvertretender Landrat, dankte bei seiner Begrüßung der Gründerregion Aachen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) für die Durchführung der Messe. Sie ermögliche zukünftigen Unternehmen, einen guten Start hinzulegen. Wichtige Impulse liefere sie aber jungen Gründungen für deren Fortbestand. Alle an der Messe Beteiligten würden mit ihren Informationen einen wichtigen Teil einer Unternehmensgründung abdecken. „Nutzen Sie diese Kontakte auch in den nächsten Tagen und Wochen noch“, empfahl er den Besuchern, die aus der gesamten Aachener Region nach Oberbruch gekommen waren.

Herzliches Willkommen: Am Stand der Gründerregion wurden die Messebesucher mit den ersten Informationen versorgt. Foto: Anna Petra Thomas

Wie vor ihr Tholen dankte auch Iris Wilhelmi, die stellvertretende Geschäftsführerin der Gründerregion, der Interessengemeinschaft Oberbruch 2020 für die Möglichkeit, die Messe in der Festhalle veranstalten zu können. Schon beim Betreten der Halle hatte sich die Heinsbergerin an ihre Jugend erinnert. „Das ist eine tolle Sache, dass die Halle wieder aktiviert wird“, hatte sie im Gespräch mit Vize-Landrat Heinz-Theo Tholen und dem neuen WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski betont. „Das ist ein tolles Gründungsflair!“

Kontakte sind wichtig: Wertvolle Informationen bot die Visitenkartenbörse bei der Messe „Aufbruch“. Foto: Anna Petra Thomas

„Wir ziehen alle an einem Strang, damit wir für sie optimale Rahmenbedingungen schaffen können“, sagte sie den Besuchern in ihrer Eröffnungsrede mit Blick auf die Träger der Gründerregion, zu denen auch der Kreis Heinsberg, die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken gehören. „Wir wollen eine Kultur der Selbstständigkeit fördern“, so Wilhelmi weiter. „Existenzgründer haben für die Region eine große Bedeutung. Sie schaffen Arbeitsplätze und fördern den Kulturwandel.“ Durch viele kleine und mittelständische Unternehmen werde heute die Erneuerung der Region nach vorne getrieben.

Nach der Einführung mussten sich alle Besucher beeilen, um pünktlich zu den ersten halbstündigen Vorträgen zu gelangen. Dabei ging es um Corporate Design, es gab Steuertipps und Informationen zum Thema „Gründen und Familie“. Zum Corporate Design sprach Ralf Orths aus Heinsberg-Waldenrath. „Das wichtigste Thema, finde ich“, erklärte Monika Hennes von der Gründerregion bei ihrer Begrüßung. „Was nutzt es einem, wenn man nicht gesehen wird.“ Schnell wurde den Zuhörern klar, dass es beim Thema Corporate Design um ganz viel mehr geht als nur um ein schönes Logo.

Zwei weitere Vortragsrunden sollten im Laufe des Nachmittags folgen. Neben den insgesamt neun Fachvorträgen luden die an der Messe beteiligten Einrichtungen zu Kurzberatungen an ihren Ständen ein. Zudem stellten sich im oberen Foyer der Oberbrucher Festhalle stellten auch regionale Schülerfirmen vor. Im Erdgeschoss gab es eine Visitenkartenbörse und erstmals bei der Messe „Aufbruch“ die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu Gesprächsrunden zusammenzufinden und sich zu vernetzen.

(anna)