Mehr Licht fürs „Nachtleben”

Mehr Licht fürs „Nachtleben”

Erkelenz Die Erkelenzer Julis sammelten gemeinsam mit der FDP Unterschriften gegen die Sparmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung in Erkelenz.

Seit einiger Zeit brennt in Erkelenz ab 22.30 Uhr in vielen Bereichen nur noch jede dritte oder vierte Straßenlaterne, was die Jungen Liberalen auf die Idee brachte Unterschriften zu sammeln.

„In zweieinhalb Stunden haben wir auf dem Marktplatz über 200 Unterschriften gesammelt”, teilte die Kreisvorsitzende der JuLis, Claudia Spanier, mit. Mit den Unterschriften, die bereits an den Vorabenden gesammelt wurden, kam man somit auf rund 250.

Nach der Aktion auf dem Markt gingen die JuLis zur Stadtverwaltung, um die gesammelten Unterschriften beim ersten Beigeordneten, Dr. Hans-Heiner Gotzen, abzugeben.

Er erläuterte, Erkelenz sei eine der Städte, die selbst mit der neuen Regelung immer noch am längsten eine komplette Beleuchtung habe. Hier hielten die JuLis entgegen, Erkelenz sei eine Stadt mit einem gesunden „Nachtleben”, was Bistros und Cafés anginge.

Gotzen klärte die JuLis weiter darüber auf, dass man die Bezirksausschüsse der einzelnen Ortschaften gebeten habe mitzuteilen wenn in speziellen Bereichen die Beleuchtung nicht ausreichend sei, damit man eventuell zuschalten könne.

Die Julis waren mit den Auskünften unzufrieden. „Es hilft doch alles nichts, wenn unsere Bistros demnächst ab 22.30 Uhr leergefegt sind, weil sich keiner mehr im Dunkeln nach Hause traut”, so die Julis.

Beide Seiten sagten zu, in der nächsten Zeit nach Lösungsvorschlägen zu suchen, um Erkelenz wieder länger hell zu lassen. Speziell der Bereich um den Friedhof in Erkelenz war den Julis sehr oft genannt worden. Gotzen sicherte zu, dort genauer nachsehen zu lassen.´