Kreis Aachen: Mehr Jobs durch Umbau der Arge

Kreis Aachen : Mehr Jobs durch Umbau der Arge

Die Bilanz nach knapp eineinhalb Jahren Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender (Arge) ist durchwachsen: „Einiges läuft schon erfolgreich, aber es gibt an einigen Punkten Optimierungsbedarf”, stellt Bernd Wirtz, stellvertretender Arge-Geschäftsführer, fest.

Und deshalb haben sich der Kreis Aachen und die Agentur für Arbeit als Träger entschlossen, die Arge in ihrer inhaltlichen Ausrichtung und organisatorisch neu aufzustellen.

Das Ziel: Im kommenden Jahr sollen 35 bis 40 Prozent mehr Arbeitslosengeld-II-Bezieher in Jobs vermittelt werden als in diesem. Insgesamt erhoffen sich Kreis und Arbeitsagentur durch verschiedene Maßnahmen, mehr Menschen integrieren und die „passiven Leistungen” an Arbeitslose (Arbeitslosengeld II, Kosten für Unterkunft und Heizung) um mindestens fünf bis sechs Millionen Euro reduzieren zu können.