Kreis Düren: Mehr gehandicapte Menschen in der Arbeitswelt unterbringen

Kreis Düren : Mehr gehandicapte Menschen in der Arbeitswelt unterbringen

Menschen mit einer gesundheitlichen Einschränkung können ihre persönlichen Potenziale und beruflichen Kompetenzen ebenso in den Arbeitsmarkt einbringen wie Menschen ohne ein Handicap. Dennoch ist für sie der Einstieg in eine berufliche Tätigkeit oftmals sehr viel schwieriger.

Grund genug für die Bundesagentur für Arbeit, bis zum 2. Dezember bereits zum sechsten Mal ,mit der bundesweiten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung hierauf aufmerksam zu machen und für den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, viele Betriebe zu kontaktieren.

Während die Diskussion um den Bedarf an Fachkräften immer mehr an Fahrt aufnimmt, sind im Agenturbezirk Aachen-Düren aktuell knapp 2500 Menschen mit Behinderung arbeitslos gemeldet — das sind 6,2 Prozent der von Arbeitslosigkeit betroffenen. Dabei handelt es sich bei einem überwiegenden Teil um gelernte Fachkräfte sowie auch gut qualifizierte Experten und Spezialisten.

Für die Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren, Gabriele Hilger, belegen diese Zahlen augenfällig, dass es nicht nur in der Woche der Menschen mit Behinderung Sinn macht, Menschen mit Einschränkungen bei der Stellenbesetzung stärker zu berücksichtigen.

„Wir beraten mit unseren Experten ganz individuell sowohl Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, um in jedem Einzelfall eine passende Unterstützung für eine Arbeitsaufnahme zu bieten. Die Hilfen gehen dabei von der 'einfachen' Beratung bis zur behindertengerechten Ausgestaltung eines Arbeitsplatzes.

„Grund genug also, behinderte Menschen weit stärker bei Stellenbesetzungen zu berücksichtigen“, sagte Hilger. Die individuelle Beratung und dazu weitergehende Informationen gibt es über den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Aachen-Düren unter der Telefonnummer 0800/4555520 (kostenfrei).