Selfkant-Isenbruch: Mehr als 1000 Schützen in Isenbruch

Selfkant-Isenbruch : Mehr als 1000 Schützen in Isenbruch

Die Einwohnerzahl von Isenbruch dürfte sich am kommenden Wochenende, 17. bis 19. August, vervielfältigen. Nicht nur weit mehr als tausend Schützen und Spielleute werden zum Schützenfest des Dekanatsverbandes Gangelt-Selfkant erwartet, auch Massen von Zuschauern.

Die St.-Martini-Schützenbruderschaft Isenbruch, seit 1976 das jüngste Mitglied im Schützendekanatsverband Gangelt-Selfkant, ist nun zum dritten Male in der jungen Vereinsgeschichte nach 1986 und 1996 Gastgeber eines Dekanatsschützenfestes.

Tradition wird stets bei den Schützenfesten großgeschrieben. Mit einem Heimatabend wird dieses Fest - in Verbindung mit der Sommerkirmes der St.-Martini- Schützenbruderschaft Isenbruch - am Freitag, 17. August, ab 20 Uhr eröffnet. Hier soll die Bühnendekoration alle Blicke auf sich ziehen und der große Zapfenstreich zum Höhepunkt werden.

Am Samstag dürfte die Erde im Westen Deutschlands beben. Die Selfkant-Superparty mit der T.S.D.-Fete steigt ab 20 Uhr. Als Einheizer fungiert die Band „Booster”.

Am Sonntag, 19. August, findet zunächst ein Gottesdienst an der Kapelle statt (9 Uhr). Dort wird die neue Schützenfahne durch Pastor Ralf Schlösser geweiht. Ab Mittag liegt Spielmannsmusik über dem westlichsten Ort Deutschlands. Die 20 Schützenbruderschaften aus dem Dekanatsverband sowie befreundete Gastbruderschaften der St.-Martini-Schützenbruderschaft marschieren mit ihren Spielmannszügen und Musikvereinen auf.

Nach einer kurzen Feldandacht um 14.30 Uhr folgt um 14.45 Uhr der große Festzug. Im Mittelpunkt steht das Königspaar der Isenbrucher Schüzenbruderschaft mit Gerd und Vera Jansen. Die abschließende Parade ist der eigentliche Höhepunkt des Tages. Danach beginnt im Festzelt das bunte Schützentreiben mit Königswalzer, Fahnenschwenkwettbewerben und Preisverteilung. Zur Unterhaltung spielt ab 18 Uhr „Pro Sound”.

Wenn man von Tradition spricht, dann muss auch der Isenbrucher „Klumpeball” (so die Schreibweise in Isenbruch statt „Klompeball”) am Montag, 20. August, 11 Uhr, erwähnt werden. Das Isenbrucher Original wurde oft kopiert, aber nie erreicht. Allein der Festzug auf „Klumpen” sowie der große „Königsklump” sind sehenswert.

Am Abend wird ab 20 Uhr zum Königsball mit der Band „Soundtrack” geladen.