Erkelenz: Mauser investiert sieben Millionen Euro im Gipco

Erkelenz : Mauser investiert sieben Millionen Euro im Gipco

Wenn es nach der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) geht, steht dem Unternehmen Mauser, ehemals Mamor, ein Tarifkampf ins Haus.

Darüber hinaus habe das Unternehmen gar mit der Schließung des Standortes im Gewerbe- und Industriepark Commerden gedroht, wie der stellvertretende Bezirksleiter des IGBCE-Bezirks Alsdorf, Manfred Malesch, bei einer Demonstration vergangenen Freitag erklärte.

Von einer beabsichtigten Schließung könne jedoch nach Aussage der Unternehmensleitung keine Rede sein. Vielmehr investiere das Unternehmen rund sieben Millionen Euro in ein zusätzliches Werk unweit des existierenden Standortes, in dem Montageteile vor Ort produziert werden sollen. Einen entsprechenden Grundstücksankauf genehmigte der Erkelenzer Stadtrat am Mittwoch. Durch die Produktionsstätte sollen 30 bis 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Dies bestätigt auch Dieter Stassen. Er leitet den Erkelenzer Standort und sucht regelmäßig den Dialog mit den Arbeitnehmern, die zu rund 70 Prozent keine oder nur unzureichende deutsche Sprachkenntnisse hätten. In Erkelenz werden Kunststofffässer und -behälter für die chemische und pharmazeutische Industrie gefertigt.