Erkelenz: Mathissen ist Umsiedlungsbeauftragter

Erkelenz : Mathissen ist Umsiedlungsbeauftragter

Axel Horstmann, Landesminister für Verkehr, Energie und Landesplanung, informiert am Donnerstag, 17. Februar, im Erkelenzer Rathaus über den neuen Umsiedlungsbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Es ist der ehemalige Erkelenzer Bürgermeister Erwin Mathissen, der die Nachfolge seines SPD-Parteifreundes Erich Heckelmann antritt. Mathissen, der auch Mitglied im geschäftsführenden VdK-Landesvorstand ist, hat bereits angedeutet, dass er gerne bereit sei, sich für dieses Amt zu engagieren.

Er glaubt, so sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung, beide arbeitsintensiven Ämter durchaus vereinbaren zu können. „Ich bin lange damit schwanger gegangen”, bekannte Mathissen, nachdem ihm Heckelmanns Nachfolge angeboten wurde. Dann hat er sich dazu entscheiden, die Geschäfte eines Umsiedlungsbeauftragten anzunehmen.

„Letztendlich waren es die Menschen aus Borschemich und Immerath, die mich überzeugt haben, dieses Amt anzutreten.” Selbstverständlich habe er sich in den letzten Wochen über die bevorstehende Aufgabe informiert, bevor er der Landesregierung seine endgültige Zusage gab.

Zunächst für zwei, drei Jahre will Mathissen das Amt ausüben. „Wer weiß, wie lange die Gesundheit mitmacht?” Geld könne man mit dem Amt nicht verdienen. „Ich bekomme meine Auslagen ersetzt, mehr nicht.”

Und das sei gut so, betonte der ehemalige Bürgermeister. Er freut sich auf die neue Aufgabe. „Ich komme mit der Verwaltung und dem Bürgermeister gut zurecht. Die von der Umsiedlung betroffenen Menschen kennen mich und ich kenne sie.”

Nur Eines will Mathissen auch in seiner neuen Funktion als Umsiedlungsbeauftragter der Landesregierung nicht aufgeben: „Meine kritische Einstellung zu Garzweiler II bleibt unverändert bestehen.”