Kreis Heinsberg: Mathematik-Olympiade: Die 129 Besten treten an

Kreis Heinsberg : Mathematik-Olympiade: Die 129 Besten treten an

Bereits die erste Runde der kreisweiten Mathematik-Olympiade hat die beeindruckende Zahl von 250 Teilnehmern verzeichnet. Bei der Kreisrunde im Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg traten nun die 129 Besten an.

Der Wettbewerb richtet sich an die Jahrgangsstufen fünf bis 13 der Gymnasien und Gesamtschulen im Kreis Heinsberg. Die Aufgaben ließen dabei die Köpfe der Teilnehmer tüchtig qualmen.

Doch dank der fachlich besten Betreuung durch die Lehrer Theresia Bollermann vom Carolus-Magnus-Gymnasium, Jens Thorissen von der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen, Vinzenz Thömmes und Ralf Peter vom Gymnasium Hückelhoven, Erika Hörster vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg und Alexander Dohmen vom Kreisgymnasium Heinsberg gelangen den Schülern gute Leistungen. Da war sich der Regionalkoordinator für den Kreis Heinsberg, Ralf Peter, sicher, auch wenn die abschließenden Ergebnisse voraussichtlich erst Anfang Dezember vorliegen werden.

„Als Mathematik- und Physiklehrer freue ich mich natürlich besonders, dass Mathematik den Schülerinnen und Schülern so viel Spaß macht”, sagte Ralf Peter am Rande der Kreisrunde. Er lobte die großen Anstrengungen, beachtliches Denkvermögen, großen Einfallsreichtum und den Einsatz, sich in der Freizeit freiwillig mit Mathematik und Naturwissenschaften zu beschäftigen. „Viele Eltern sagen mir freimütig, dass sie nicht in der Lage sind, die Aufgaben, die ihre Kinder mit Bravour bearbeiten, auch nur nachzuvollziehen, geschweige denn, zu lösen”, merkte er an.

So macht es den Teilnehmern enormen Spaß, vertrackte Aufgaben zu lösen oder auch mal ungewöhnliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Trotz der zentral von einem Team in Rostock erstellten Musterlösungen zeigten die Schüler, dass sie auch andere Wege gehen können. „Entspricht der Lösungsweg den logischen Anforderungen der Mathematik, muss der Korrektor die Lösung als richtig werden, auch wenn sie so nicht in seinem Lösungsheft steht”, so Ralf Peter.

„Der Wettbewerb zeigt ganz deutlich, dass es an den Schulen viele Lehrer gibt, die sich in besonderer Weise für junge Menschen einsetzen und mit ihnen üben und sie unterstützen”, betonte der Regionalkoordinator.

Wer auf Kreisebene siegreich ist, kann übrigens am 27. Februar 2010 am Landeswettbewerb in Neuss teilnehmen. Die nächste Stufe wäre der Bundeswettbewerb in Göttingen im Mai, ehe es für die bundesweit besten deutschen Mathecracks dann im Sommer 2010 nach Astana (Kasachstan) zur Internationalen Mathematik-Olympiade geht.