Kreis Heinsberg: Maria Cremer führt Landfrauen im Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg : Maria Cremer führt Landfrauen im Kreis Heinsberg

Die Landfrauen im Kreis Heinsberg haben bei einer Delegiertenversammlung im Heinsberger Kreishaus turnusgemäß den neuen Kreisvorstand gewählt. Maria Cremer aus Heinsberg ist nun die neue Kreisvorsitzende.

Sie übernimmt diese Aufgabe von Ulrike Kamp aus Erkelenz, die den Vorsitz seit 2002 innehatte und im Vorstand insgesamt 28 Jahre lang aktiv war. Als zweite Vorsitzende bestätigten die Delegierten Hildegard Schiffers aus Waldfeucht. Ebenfalls im Amt bleiben Inge Rütten (Erkelenz) als Schriftführerin sowie Heike Kresken (Wegberg) als Kassenführerin.

Das Votum der Delegierten bestätigte weiterhin die Beisitzerinnen Hildegard Sentis und Maria Schmitz aus Waldfeucht. Neu im Vorstand sind ­Sigrid Janßen (Selfkant), Anne Rothkranz-Pott (Hückelhoven) sowie Dorothee Schmitz (Erkelenz) als Beisitzerinnen. Sie lösten damit Anita Bertrams und Sybille von der Forst (beide Erkelenz) ab; auch die frischgewählte Vorsitzende Maria Cremer war seit vier Jahren Beisitzerin.

Im neu gewählten Vorstand sind mit einer Altersspanne von 30 bis 60 Jahren alle Generationen gleichermaßen vertreten. In Zukunft soll die gut funktionierende Teamarbeit weiter intensiviert werden: einerseits um die etablierte Öffentlichkeitsarbeit und Interessensvertretung erfolgreich fortzuführen, andererseits um das Weiterbildungsangebot weiterhin attraktiv zu gestalten.

Dem Heinsberger Kreisverband im Rheinischen Landfrauenverband gehören rund 900 Frauen aus dem ländlichen Raum an, die in zwölf Ortsverbänden organisiert sind. Zusammen mit 16 weiteren Bezirks- und Kreisverbänden wird ein großes Landfrauen-Netzwerk gebildet: der Rheinische Landfrau-enverband.

Durch die Struktur von Orts-, Kreis- und Bezirksverbänden soll dort jedes einzelne Mitglied immer ein Sprachrohr und wirkungsvolle Gestaltungsmöglichkeiten haben. Der Verband will auf diese Weise gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen und den strukturellen Wandel im ländlichen Raum begleiten.

Die Stärke des Verbandes liegt nach eigener Einschätzung in der Vielfalt: Neben Bäuerinnen sind auch Frauen aus vielen anderen Berufen auf allen Verbandsebenen aktiv.

Das Verbandssymbol ist die Biene. Sie steht als Zeichen für das Engagement der einzelnen Frau für andere Frauen und für die Gemeinschaft.

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