Heinsberg: Mammuttour durch drei Länder in vier Tagen

Heinsberg : Mammuttour durch drei Länder in vier Tagen

9500 Höhenmeter und 440 Kilometer mit traumhaften Panoramabildern haben Robert und Martin Rademacher, Willi Winkens, Reiner und Carsten Smeetz, Arno und Rudi Kremers, Franz-Willi Kox, Berthold Geiser und Herbert Claßen, Rennradfahrer der Radsportgemeinschaft „Staubwolke” Kempen, bei einer Mammuttour durch drei Länder in vier Tagen bewältigt.

Die leidenschaftlichen Pedalritter haben damit im wahrsten Sinne des Wortes ihren Saisonhöhepunkt erlebt.

Schon an den ersten beiden Tagen ging es jeweils auf über 2700 Meter hinauf. Dabei erstrampelten die Gefährten die Kaunertaler Gletscherstraße und das Stilfser Joch mit kilometerlangen Passagen und über zehn Prozent Steigung. Am dritten Tag der Tour bezwangen die Radler zwar „nur noch” den 2300 Meter hoch gelegenen Berninapass, dies aber von einem Ort aus, der nur 450 Meter hoch lag - und das bei einer sengenden Hitze von bis zu 38 Grad Celsius. Am Ende dieses ereignisreichen Tages blickten die Staubwolke-Jungs stolz auf mehr als 3200 absolvierte Höhenmeter zurück.

Wegen schlechter Wetterprognose, die in den Alpen nie unterschätzt werden darf, entschied sich der Zehnertrupp dafür, die ursprünglich geplante Tagesstrecke ein wenig zu kürzen und den Flüelapass (2383 Meter) anzusteuern. Diesen Strapazen setzten sie sich bei sage und schreibe ungemütlichen neun Grad Celsius - und das auch noch im Regen - aus.

Start und Ziel für dieses ereignisreiche Erlebnis waren in Scuol in der Schweiz, die zweite Station in Nauders, Österreich. Den dritten Stopp legten die unermüdlichen Radler in Santa Maria in der Schweiz ein, von wo aus sie Livigno in Italien angesteuerten.

„Neben der sportlichen Herausforderung beeindruckte die Tour durch das gewaltige Panorama der Alpen, durch rasante Abfahrten und durch ein harmonisches Miteinander sowohl beim Fahren als auch beim geselligen Beisammensein. So wurde auf jedem Berg gewartet bis alle da waren. Der letzte Fahrer wurde nie allein gelassen”, strahlt Martin Rademacher, der damit der gesamten Truppe aus dem Herzen sprach.