Kreis Heinsberg: Malteser im Kreis Heinsberg gut aufgestellt

Kreis Heinsberg : Malteser im Kreis Heinsberg gut aufgestellt

In einer kleinen Feierstunde in der neuen Kreisgeschäftsstelle der Malteser in Geilenkirchen verabschiedeten der Bezirksleiter Rettungsdienst, Mario Schippers, sowie der Leiter Einsatzdienste im Kreis Heinsberg, Joachim Schieren, und Geschäftsführer Uwe Neudeck den Leiter der Rettungswache in Erkelenz mit der Außenstelle in Wegberg-Arsbeck, Marco Prinz.

Seit Übernahme des Rettungsdienstes in diesem Wachenbereich durch den Malteser Hilfsdienst hatte der Geilenkirchener Marco Prinz dort die Leitungsfunktion inne. Prinz hat sich für den Wechsel zu einer gemeinnützigen GmbH in Kaiserslautern entschieden und übernimmt mit Beginn des Monats Februar dort die Geschäftsführung.

„Ich verlasse die Malteser mit einem weinenden Auge”, erklärte Marco Prinz. Aber, um es mit bekannten Kölner Sprüchen zu halten: „Et kütt wie et kütt” und „Et hät noch immer jot jejange”. Joachim Schieren verabschiedete Marco Prinz mit einer Urkunde, unterschrieben von allen Malteser-Mitarbeitern im Kreis Heinsberg. Schieren, Schippers und Neudeck wünschten dem scheidenden Wachenleiter für die Zukunft alles Gute.

Marco Prinz hat nach der Einbindung in den Rettungsdienst den Wachenbereich für die Malteser aufgebaut und lobte besonders die hohe Motivation und das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen.

Die Malteser hätten unmittelbar nach der Einbindung ihr bundeseinheitliches Qualitätsmanagementsystem in den Rettungsdienst im Kreis erfolgreich eingeführt. Dass die Arbeit bei den Maltesern Spaß bereite, zeige der Zulauf an ehrenamtlichen Mitgliedern. Im Bereich des Ehrenamtes gebe es derzeit Überlegungen, eine weitere Gliederung in Erkelenz zu gründen.

„Wir haben vor, im Kreis Heinsberg die gesamte Dienstleistungspalette des Malteser Hilfsdienstes anzubieten”, ließ Joachim Schieren erkennen. Schon in diesem Jahr werde der MHD sein Angebot im Bereich der Erste-Hilfe-Ausbildung deutlich erweitern. In Kooperation mit der Rettungsdienstschule in Aachen bietet er zukünftig auch die Ausbildung zum Rettungshelfer an.

Schieren ging auf die „anhaltende positive Entwicklung der Malteser im Kreis Heinsberg ein: „Das haut uns fast um. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der aktiven Helferinnen und Helfer mehr als verdoppelt.” 2007 habe der MHD 60Neuaufnahmen im Kreis verzeichnet und nun über 100 Aktive in seinen Reihen.

Der Grund liege in der Einbindung der Malteser in den Rettungsdienst, denn durch die Verzahnung von hauptamtlichem und ehrenamtlichem Rettungspersonal könne man qualifizierten Ehrenamtlichen interessante Aufgaben bieten.

Bezirksleiter Mario Schippers lobte die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit mit dem Kreis Heinsberg als Träger des Rettungsdienstes.