Mai wird zum Präventionsmonat

Mai wird zum Präventionsmonat

Kreis Heinsberg. Die Studie „Risikoverhalten Jugendlicher aus der euregionalen Perspektive” führte zu drei Empfehlungen - von der Durchführung euregionaler Präventionsaktivitäten über die verstärkte Kompetenzbildung bis zur Einbindung von Politikern als Präventionsbotschaftern.

Im Rahmen dieser Studie wurde der Mai zum Präventionsmonat mit diversen Aktivitäten bestimmt. Die Studie und der dazu gehörige Bericht wurden in einer aus EU-Interreg-Mitteln finanzierten Gemeinschaftsinitiative der Gesundheitsämter in der Euregio Maas-Rhein erstellt.

Dieser Bericht ist unter www.adolescenten.de auf der Projekt-Homepage abrufbar und beschreibt die Voraussetzungen zur Prävention jugendlichen Risikoverhaltens. Die Empfehlungen aus dem Bericht sehen vor:

Mit kleinen Präventionsaktivitäten beginnen. Diese sollten nach Möglichkeit an Aktivitäten anknüpfen, die die jeweilige Institution bereits für das laufende Jahr geplant haben. Teile dieser Präventionsaktivitäten sollen auf euregionalem Niveau durchgeführt werden.

Es ist wünschenswert, dass der Kompetenzbildung innerhalb der Euregio Maas-Rhein mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dies soll durch die Organisation von themenspezifischen Workshops und Kursen unter anderem für Präventionsfachleute und Lehrkräfte erreicht werden.

Es ist empfehlenswert, der Prävention von jugendlichem Risikoverhalten auch auf der politischen Ebene verstärkte Aufmerksamkeit zu schenken. Dies trifft in jedem Fall für die Themen Drogen, Alkohol, Tabak, Glücksspiele, Arzneimittelkonsum und Kleinkriminalität zu.

Es wird daher vorgeschlagen, führende Politiker zu werben, die als Präventionsbotschafter auftreten möchten.

Der Koordinator der Studie für die deutsche Region, Dr. Bernhard Ziemer vom Kreisgesundheitsamt Heinsberg, erklärte: „Nun gilt es, ein geeignetes Programm für den Präventionsmonat Mai auszuarbeiten.”

Die Präventionskräfte der beteiligten Institutionen sind momentan dabei, dieses Programm zu vervollständigen.