„Lindern-Anbindung”: Knoten geplatzt?

„Lindern-Anbindung”: Knoten geplatzt?

Kreis Heinsberg. Die sich bereits seit einigen Wochen abzeichnende Lösung im Dauer-Konfliktthema „Lindern-Anbindung” hat sich nun konkretisiert, wie der SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Christoph Zöpel, am Freitag verkünden ließ.

Alle saßen an einem Tisch

Die Diskussion um die Anbindung des Industriegebietes Geilenkirchen-Lindern an die Autobahn 46 auf der Ebene des Kreises, auf der Ebene der beteiligten Städte Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven sowie durch Mandatsträger des Bundes und des Landes im Kreis Heinsberg hat nach Zöpels Darstellung am Donnerstag zu einem Gespräch im Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen über diese Problematik geführt.

An dem Gespräch hätten der Landrat des Kreises Heinsberg, Karl Gruber, der Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, Franz Beemelmanns, der Bürgermeister der Stadt Heinsberg, Josef Offergeld, der Bürgermeister der Stadt Hückelhoven, Werner Schmitz, sowie Zöpel selbst teilgenommen, teilte das Büro des SPD-Parlamentariers mit.

Gegenstand der Erörterungen waren die Bedenken bei der Planung der K 5 und die Frage nach den Möglichkeiten der Anbindung durch eine Verlängerung der Ortsumgehung Hückelhoven im Zuge der L 364 n.

Zöpel am Freitag: „Das Ergebnis des Gespräches ist: Das Land erklärt sich bereit, prioritär eine Anbindung der Industriefläche in Geilenkirchen-Lindern im Zuge der L 364 n zu erreichen. Dies wird möglich sein durch den erwarteten Baubeginn der Ortsumgehung Hückelhoven im Jahre 2003 bis zur Rheinstraße und einen Weiterbau in Zusammenarbeit zwischen Land und Kreis bis nördlich der Fläche durch eine Kreisstraße die von nördlich Brachelen in das Industriegebiet führt.”