Heinsberg-Dremmen: Lachsalven für die große Lügelei

Heinsberg-Dremmen : Lachsalven für die große Lügelei

„Wir wünschen viel Vergnügen, bei Lügen über Lügen”, gab Hans Josef Vossenkaul, Vorsitzender des Dremmener Dilettanten-Klubs, den Startschuss für ein weiteres Glanzlicht in der Klubgeschichte.

Seit dem Wiederaufleben des Vereins im Jahre 1999 (gegründet wurde er im Jahr 1920) war die Komödie in vier Akten nach Walter G. Pfaus neben kleineren Sketchen das siebte „große” Stück, mit dem die Darsteller am Wochenende viele begeisterte Lachsalven ernteten. Und nachdem der Vorhang geöffnet war, nahmen die Verwechslungen mit „Lügen über Lügen” ihren Lauf.

Scheinbar gemütlich beim Frühstück sitzend, zeigt sich bei Leo (Hans Josef Vossenkaul) und Dunja Bubek (Brigitte Vossenkaul) der Alltag - nichts ist gut genug. „Ich schlinge nicht, ich drücke”, lautet die Beschwerde des Ehemannes an Eherau Dunja, die wieder einmal das Frühstücksei zu hart gekocht und den Kaffee zu stark aufgebrüht hat.

„Jetzt kriege ich wieder den ganzen Tag im Büro kein Auge zu”, beschwert sich Leo Bubek bei seiner Frau, die für ihren Leo stets nach Höherem strebt. Denn allzu gerne hätte sie gehabt, dass ihr Mann Abgeordneter geworden wäre und viel mehr Geld mit nach Hause brächte.