Kreis Heinsberg: Kursangebot des DRK findet regen Anklang

Kreis Heinsberg : Kursangebot des DRK findet regen Anklang

Das Familienbildungswerk des DRK-Kreisverbandes hat sein aktuelles Bildungsprogramm für 2008 vorgestellt. Leiterin Mechthild Martin-Notka betonte bei der Vorstellung des neuen Programms in der Erkelenzer Kreisgeschäftsstelle, dass die Teilnahmegebühren gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten werden konnten.

Darüber hinaus würden für bestimmte Personengruppen auch Ermäßigungen eingeräumt. „Familien mit drei und mehr Kindern sowie allein erziehende Elternteile können zu ermäßigten Gebühren an unserem Kursangebot teilnehmen”, betonte sie.

Mit insgesamt 45 Kursleiterinnen bietet das DRK in diesem Jahr rund 380 verschiedene Kurse, Vorträge und Beratungen an; die meisten davon im Erkelenzer Haus des DRK.

In Wegberg besteht das Angebot aus einer Spiel- und einer Yogagruppe. In Hückelhoven werden Pekip-Kurse angeboten. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Yoga und autogenem Training. In Waldfeucht-Haaren wird darüber hinaus Wassergymnastik angeboten.

Das Kursangebot finde regen Anklang, erklärte Martin-Notka und verwies auf die Zahlen des Jahres 2006. Insgesamt 5381 Teilnehmer konnte das Familienbildungswerk in dem Jahr verzeichnen. Neben 3334 Frauen und 1807 Kindern seien die Männer mit 240 Teilnehmern immer noch „traditionell unterrepräsentiert”, wie sie hervorhob. Insgesamt nehme die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr zu.

Dies führte auch DRK-Geschäftsführer Wilfried Mercks auf das vielseitige und umfassende Kursangebot zurück. „Wir bemühen uns, auf die Themen und Trends der Gesellschaft zu reagieren”, erklärte er.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz werden an den Schulen auch Kurse für Streitschlichter angeboten.

Ein Schwerpunkt des Angebotes sind Kurse für Familien. Das Spektrum reicht von Geburtsvorbereitung über Säuglingspflege und Spielgruppen bis zum Bewegungstraining für übergewichtige Schulkinder.

„Die Unterstützung und Stärkung von Familien ist ein klarer Schwerpunkt unseres Kursangebotes”, so Martin-Notka.

Ein weiterer Schwerpunkt seien die Menschen in der zweiten Lebenshälfte, denn „Aktivität bis ins hohe Alter erhält Lebensqualität”.