Kreis Heinsberg: „Kunst in der Fabrik“: Europäisch und global

Kreis Heinsberg : „Kunst in der Fabrik“: Europäisch und global

„In Zeiten der Globalisierung sollte auch der Austausch mit unseren direkten Nachbarn nicht außer Acht gelassen werden. Kunst verbindet, ist europäisch, ist global. Es ist gut, durch Kunst und Kultur die Freiheit ohne Grenzen zu leben.“ Mit dieser Devise haben sich elf Künstler aus drei Nationen — Deutschland, Niederlande und Belgien — zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammengetan.

Damit wollen sie ihre unterschiedlichen und vielfältigen Arbeiten präsentieren und zeigen, wie grenzübergreifende Zusammenarbeit funktionieren kann — ohne Probleme und Formalitäten.

Unter dem Titel „Kunst in der Fabrik“ werden an drei Wochenenden im September im Oberbrucher Bizz-Park Druckgrafik, Glaskunst, Malerei, Skulpturen, Eisenkunst, Edelstahlobjekte und Fotografie gezeigt. Diese elf Künstler sind mit ihren Werken bei dieser Gemeinschaftsausstellung vertreten: Beate Bündgen, Erkelenz (D); Ingrid Capozzi, Maastricht (NL); Johannes Donner, Wegberg (D); Luisa Donner, Wegberg (D); Marleen Hansen, Melick (NL); Leo Horbach, Landgraaf (NL); Wilfried Kleiber, Erkelenz (D); Birgit Merle, Wegberg, (D); Ingrid Pusch, Erkelenz (D); Ruth Schulmeyer, Hückelhoven, (D); Maarten Vaessen, Kessenich (B).

Der Kunsthistoriker Stefan Skowron formulierte im Vorwort zu dieser Ausstellung unter anderem: „Aus dem vielfachen Angebot der Kunst hallt manches nach. Es bleibt uns als Bildnis, als Farbenwelt, als geklebte, gemeißelte oder geschweißte Form, als Lichtbild oder Glaskunstwerk in Erinnerung. Es bleibt, weil es uns Betrachter erreicht, uns anfasst wie man heute sagt. Weil es mit einem Moment in unserer Wirklichkeit, mit einer Erinnerung, einem Seherlebnis, einer uns bekannten Form reagiert. Weil wir es erkennen.“

Gerade die abstrakte Kunst beweise, wie wichtig der bewusste Umgang mit den Elementen und Materien sei. Wenn es ein Verbindendes zwischen den elf Künstlern dieses Projekts gebe, dann sei es dieses: „Jeder schöpft für seine Arbeit zunächst aus der Wirklichkeit, ob nun motivisch, formal oder im Kolorit.“ Und doch bleibe auch das eine oder andere Geheimnis bestehen: „Denn was wäre das Lebenohne Geheimnis? Und was würde dann aus der Kunst?“

Für das Projektmanagement zeichnen Johannes Donner und Ruth Schulmeyer verantwortlich.

Unterstützt wird die Ausstellung von Veolia, Sparkassen-Kunststiftung und Alliander.

Die Vernissage findet statt am Freitag, 8. September, ab 19 Uhr. Musikalisch untermalt wird die Eröffnung von der Songwriterin Lorana Leclère aus Belgien.

Danach ist die Ausstellung im Bizz-Park in Oberbruch (Tor 1, Boos-Fremery-Straße 62) noch an den folgenden drei Wochenenden zu sehen: samstags am 9., 16. und 23. September jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags am 10., 17. und 24. September jeweils von 11 bis 18 Uhr.