Selfant-Höngen: Kulturhaus als neues Markenzeichen

Selfant-Höngen : Kulturhaus als neues Markenzeichen

Der traditionelle Neujahrsempfang der Ortsvorsteherin Ruth Deckers im Pfarr- und Jugendheim Höngen war erneut ausgezeichnet besucht. Ruth Deckers konnte viele Dorfbewohner begrüßen und gab gleich ein dickes Kompliment an die Vereinsvertreter weiter.

Höngens Vereinsgemeinschaft ist mehr als vorbildlich, nicht nur im Selfkant. Ein weiterer Dank ging an den Kulturverein. „Hier wurde das Gebäude der alten Schule vor dem Zerfall gerettet, es soll zum Kulturhaus ausgebaut werden”, so Deckers und sah dieses Kulturhaus als neues Markenzeichen in Höngen.

Am Montagabend findet im Gebäude um 20 Uhr eine Zusammenkunft bezüglich der Innenausstattung statt, Deckers lud Interessierte ein. Dabei blickte die Ortsvorsteherin auf ein neues Projekt. Zusammen mit dem Dorfverschönerungsverein wurde ein Anbringen/Aufstellen eines Maibaumes/Vereinsbaumes angesprochen; mit der Vereinswelt steht hierüber noch ein Gespräch aus.

„Am 30. April könnten wir diesen Baum mit einem Maifest verbunden einweihen und an diesem Tag dann jährlich zum Maifest aufstellen”, so Deckers zur Idee. Ein weiteres Projekt möchten die Schützen nach Plänen von Lambert Spykers starten: Angedacht ist die Neugestaltung des Vorplatzes der Schützenhalle und des Eingangsbereichs der Turnhalle mit Pflastersteinen.

Höngen wird ferner in die überregionale Grünlandroute eingebunden, im gesamten Selfkant werden rund 25 Kilometer Wirtschaftswege für eine Tourismuszukunft saniert.

Die Ortsvorsteherin blickte auf besondere Ereignisse 2008 im Ort. Insgesamt werden im Selfkant 25 Bürger 89 Jahre und älter, neun Mal wird in Höngen gefeiert. Davon werden drei Bürger stolze 95 Jahre alt, im Alten- und Pflegeheim steht sogar ein 100-jähriger Geburtstag an. Stolze 39 Mal stehen im Selfkant Goldhochzeiten an, davon neun in Höngen, und zweimal steht eine Diamantene Hochzeit im Ort bevor.

Deckers blickte weiter auf die erfreuliche Unterstützung der Gemeinde an die Vereine sowie die Baufondserweiterung, blickte aber auch auf einen derzeitigen Kummerkasten vor Höngen und zu einem Gesprächsstoff der besonderen Art.

„Die Arbeiten zur B56n bereiten derzeit viel Kummer und Sorgen. Früher hatten wir keine Berge im Selfkant, nun haben wir eine Berglandschaft.” Und dann war die Sache mit dem Spiegel auf der Heerstraße im Vorjahr das Thema generell im Ort. Hier sorgte die Entfernung eines Spiegels am Gefahrenpunkt Heerstraße/Westerholzer Straße/Biesener Weg für noch mehr Gefahr.

Viele Straßenbenutzer hatten keinen Einblick in den Straßenverlauf, die einheimischen Bürger umfuhren diesen Brennpunkt. „Und nun ist der Spiegel nach Protesten wieder da”, lachte Deckers ebenso wie die Anwesenden. Dabei war es gar nicht zum Lachen, schließlich kostete „der ganze Spaß” rund 20.000 Euro.