Erkelenz-Hetzerath: „Kultur Café” ist nun gesichert

Erkelenz-Hetzerath : „Kultur Café” ist nun gesichert

„Das neue Jahr hat sehr gut angefangen”, meinte Heinz Küppers, Vorsitzender des Fördervereins Hohenbusch, am Dienstag sichtlich glücklich.

Kein Wunder, schließlich war der Anlass des Treffens im Herrenhaus von Haus Hohenbusch mit dem gesamten Kreissparkassenvorstand eine großzügige Spendenübergabe.

Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzender Horst Wiegand überreichte die stolze Summe von 50.000 Euro per Scheck. „Sie haben die Kreissparkasse davon überzeugt, dass es Sinn macht, hier zu investieren. Sie haben uns überzeugt, dass Sie bereit sind, selbst Hilfe zu leisten”, betonte Wiegand.

Es sei schon großartig, dass sich ein Kreis von Ehrenamtlern zusammengefunden habe, der an der Restauration eines der fünf bedeutendsten Klöster im Rheinland arbeiten. Auch dies sei ein Grund, warum die Spende der Kreissparkasse greife. „Es ist gut, dass das Geld nicht nur rein für die Restauration bestimmt ist, sondern auch dafür sorge trägt, dass Hohenbusch mit Leben erfüllt wird.”

Mit der Summe soll ein „Kultur-Café” errichtet werden. „Das Geld bringt uns den entscheidenden Schritt weiter”, freute sich Küppers. Bei der Mitgliederversammlung handelte es sich bei der Realisierung des Projektes noch um bloßes Wunschdenken.

Die „Dienstagsgruppe”, Dr. Hans-Peter Meißen, Christoph Ohmes, Hermann Scholle, Dr. Wolfhart Tippelmann und Heinz Küppers, arbeite zwar schon auf ein „Kultur Café” in der Remise von Haus Hohenbusch hin, doch fehlte das Geld.

Denn staatliche Fördermittel gab es ebenso wenig, wie private Investoren. Nun kann die Dienstagsgruppe unter der fachmännischen Leitung von Architekt Heinrich Lennartz, der ebenfalls ehrenamtlich mitwirkt, durchstarten. Die Vorbereitungen hat die Gruppe bereits erledigt.

Die ersten Planungen für die Klosterklause stellte Heinrich Lennartz vor. Demnach soll die Eingangsseite an der Remise weitgehend erhalten bleiben. Der Eingang solle als offener Bereich, der hintere Raum als Gaststube genutzt werden. Die Gaststube soll durch eine Holztreppe optisch abgegrenzt werden, die zu einer Empore führt. Für Küche und Toilettenanlage könne auf die vorhandenen Einrichtungen im Herrenhaus zurückgegriffen werden, betont Lennartz.

Eine „flächige Glaswand” soll auf der Rückseite der Remise angebracht werden, um sich so zum einen von der historischen Bausubstanz abzuheben, aber auch um den Gästen der Klosterklause den Blick auf den Reitplatz freizugeben. Von dort führe eine Tür mit einer transparenten Stahltreppe hinunter zur Terrasse.