Heinsberg: Kultautor Kaminer kommt in die Heinsberger Stadthalle

Heinsberg : Kultautor Kaminer kommt in die Heinsberger Stadthalle

Am Vortag auf der Bühne des renommierten Bonner Pantheons, dann am Sonntag, 5. September, 20 Uhr, in der Heinsberger Stadthalle: Wladimir Kaminer, Kultautor und begnadeter Erzähler kommt erstmals nach Heinsberg. Das vom Diakonischen Werk Kreis Heinsberg initiierte Bündnis gegen Rechts und die Buchhandlung Gollenstede haben ihn nach Heinsberg eingeladen.

Karten gibt es ab sofort im Ticket-Shop des Zeitungsverlages. Wladimir Kaminer ist russisch-jüdischer Herkunft und kommentiert seit fast zwanzig Jahren aus seiner Wahlheimat Berlin russische und deutsche Eigenheiten.

Seine Veranstaltungen haben Kultcharakter. In Heinsberg stellt er unter anderem sein neuestes Buch „Meine kaukasische Schwiegermutter” vor.

„Es ist das Paradies auf Erden: süße Melonen, emsige Bienen, pralle Weintrauben und spottbillige Prada-Taschen von Channel. Das gibt es nur im Kaukasus.” Hier lebt die Schwiegermutter von Wladimir Kaminer in Borodinowka an der Steppenstraße, einem Ort der Lebensfreude, Abenteuer und Begegnungen mit einzigartigen Menschen ermöglicht.

Wladimir kennen viele, den Kaukasus nur wenige Menschen. Und Kaminers Schwiegermutter kennt praktisch niemand. Das ist bedauerlich. Denn sowohl der Kaukasus als auch die Schwiegermutter stecken voller Geschichten.

Die Leser und Zuhörer erfahren, wie die russische Volkspost funktioniert. Man lernt, dass im Kaukasus Melonen als Beeren betrachtet und in männliche und weibliche unterschieden werden.

Und natürlich geht es auch um Sitten und Gebräuche, die man kennen sollte.