Monschau: KuK Monschau bildet Plattform für die rheinländische Kunst

Monschau : KuK Monschau bildet Plattform für die rheinländische Kunst

Vom Rhein an die Rur: Diesen Weg nimmt jetzt die Gemeinschaftsausstellung „Regarding Düsseldorf 6”. Ab kommenden Samstag ist die vielseitige Präsentation im Kunst- und Kulturzentrum Monschau (KuK) zu sehen.

Erstmals ist damit die zum sechsten Mal stattfindende Düsseldorfer Ausstellung nun außerhalb der Landeshauptstadt zu sehen, nachdem Dr. Nina-Mika Helfmeier, die Kulturdezernentin der Städteregion, auf das „Vorzeige-Objekt des Kultur-Sponserings” aufmerksam wurde.

Präsentiert wird die Ausstellung, die 2005 erstmalig stattfand, vom Kunstverein 701, der sich nach einer stadtbekannten Straßenbahnlinie benannt hat. Die Grundidee von „Regarding” war es seinerzeit, bislang wenig bekannten Künstlern aus Düsseldorf und Umgebung eine breite Plattform für ihre aktuellen Arbeiten zu bieten.

Inzwischen hat sich die Talentschau in der Landeshauptstadt über die Stadtgrenzen hinaus zu einem repräsentativen Spiegelbild der rheinischen Kunstszene entwickelt. 90 Künstler wurden bei den bisherigen sechs Ausstellungen bereits präsentiert, und für manchen war Ausstellung das Sprungbrett für weitere künstlerische Erfolge. Die Düsseldorfer Wirtschaft unterstützt die Initiative tatkräftig.

Für die Monschauer Fassung von „Regarding 6” (das Original fand 2011 im Rheintunnel in Düsseldorf statt) haben neun Künstler ihre Arbeiten in die Perle der Eifel transportiert. Von Malerei über Installation bis zu bewegten Bildern und Soundgebilden reicht das Spektrum.

Wenn auch die Arbeiten nur in einem reduzierten Umfang gezeigt werden können, so geben die Werke aber dennoch einen vielseitigen und farbigen Querschnitt durch die zeitgenössische Kunstszene des Rheinlandes wieder.

Für die Kuratorin der Ausstellung, Pia Witzigmann, liegt der Reiz der Ausstellungskonzeption darin, das die Arbeiten stets in besonderen Räumen gezeigt werden, und Heike Sturm, die Geschäftsführerin des Kulturfördervereins 701, möchte mit der Reihe das „kreative Image” der Landeshauptstadt stärken, deren Glanz jetzt dank zeitgenössischer Kunst auch auf Monschau fällt.