Kreis Heinsberg: Kreishaus Heinsberg sammelt Spielzeug für Flüchtlingskinder

Kreis Heinsberg : Kreishaus Heinsberg sammelt Spielzeug für Flüchtlingskinder

Ein großes Plüschpferd, ein Fahrrad, ein Feuerwehrauto, eine Puppenküche, ein Baukasten, Holzspielzeug, jede Menge Teddybären, Kindermöbel, Bilderbücher und mehr: Die Szenerie wirkte schon wie an Heiligabend.

Am großen Weihnachtsbaum im Bürger-Service-Center des Kreishauses in Heinsberg an der Valkenburger Straße stapelte sich eine Menge Spielzeug. Doch die Bescherung mit dem Spielzeug wird an anderen Orten stattfinden, nämlich dort, wo Flüchtlingskinder zurzeit untergebracht sind.

Der Ausgangspunkt zu der Aktion lag im Amt für Umwelt und Verkehrsplanung. Dort wurde die Frage aufgeworfen: „Wie kann man eine Aktion zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung mit einem Projekt zur Unterstützung der Flüchtlinge kombinieren?“ Überlegungen, die das zuständige Sachgebiet anstellte, konkretisierten sich schnell.

Sachgebietsleiter Dirk Küppers erklärte: „Alltagsgegenstände und Konsumgüter wechseln in der Regel nicht ihren Besitzer, auch wenn sie nicht mehr gebraucht werden.“ Bestes Beispiel ist Spielzeug aller Art. In der Regel nur wenige Jahre von den Kindern genutzt, wandert es in den Keller, auf den Speicher oder in sonstige Abstellräume. Die wenigsten Menschen bieten solches Spielzeug auf Kinderflohmärkten oder im Internet an. „Hier wollten wir zugunsten der Flüchtlingskinder ansetzen“, sagte sich Dirk Küppers und rief unter den rund 700 Kreishaus-Bediensteten zu einer Spielzeug-Spendenaktion auf.

Dies fand im Kreishaus großen Anklang. Am Ende waren es eine ansehnliche Zahl von Kartons und dazu noch ein großer Wagen voller Spielzeug, die zusammengekommen waren. Landrat Stephan Pusch ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Dirk Küppers das Spielzeug dem Deutschen Roten Kreuz zu übergeben, das seinerseits nun zahlreiche Flüchtlingskinder mit dem durchgehend sehr gut erhaltenen Spielzeug glücklich machen kann. Landrat Stephan Pusch sagte: „Ich bin sehr stolz auf die Bediensteten des Kreises, die nicht nur dienstlich in Sachen Flüchtlingsunterbringung und Flüchtlingshilfe großartig gearbeitet haben und weiterhin arbeiten werden, sondern mit dieser Aktion auch ein großes Herz für Flüchtlingskinder gezeigt haben.“