Kreis Heinsberg: Kreisbrandmeister zeigt sich zufrieden

Kreis Heinsberg : Kreisbrandmeister zeigt sich zufrieden

Bei außergewöhnlichen Schadensereignissen wie zum Beispiel Unwetter oder Großbränden werden immer wieder viele Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Feuerwehr benötigt. Dabei leisten auch die umliegenden Städte und Kreise tatkräftige Unterstützung, sowohl mit Einsatzkräften als auch mit Führungskräften. Zur Unterstützung oder Ablösung von Führungskräften gibt es in den fünf Regierungsbezirken des Landes Nordrhein-Westfalen eigene Unterstützungseinheiten.

Die Mobile Führungsunterstützung (MoFüst) existiert einmal pro Bezirksregierung, wobei sich diese Einheit aus verschiedenen Führungskräften der Kreise und kreisfreien Städten zusammensetzt. Ab 1. November wird es für die MoFüst Rheinland eine wöchentlich wechselnde Bereitschaft geben, für die Kreise und kreisfreie Städte für Notfälle eine MoFüst-Einheit bereitstellen müssen. So stellt der Kreis Heinsberg dafür alle zwölf Wochen eine MoFüst-Einheit bereit.

Die Mobile Führungsunterstützung ist vor allem bei außergewöhnlichen Schadensereignissen von Bedeutung. Foto: KFV Heinsberg / O. Thelen

Die Feuerwehren des Kreises Heinsberg haben sich bereits intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet. Nachdem es in diesem Jahr bereits einen theoretischen und einen praktischen Auffrischungskurs für die Mitglieder des Führungsstabes gegeben hatte, stand nun eine Alarmübung der MoFüst-Einheit auf dem Programm. In realistischen Zeiten konnte Kreisbrandmeister Klaus Bodden innerhalb der geforderten 30 Minuten ein Vorauskommando entsenden, das sich vom Feuerschutzzentrum Erkelenz zur Rettungswache nach Heinsberg begab.

Wenige Minuten später folgten weitere Mitglieder der MoFüst-Einheit, die sich in Kolonne ebenfalls zum Übungsort in Heinsberg begaben. Vor Ort stellten die MoFüst-Mitglieder die Einsatzbereitschaft her und wurden in die Lage eingewiesen: Nach einem Orkan — so die angenommene Lage — waren weite Teile des Kreises Euskirchen verwüstet, verbunden mit zahlreichen Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst. Zudem war ein Oktoberfestzelt mit mehr als 1000 Besuchern durch den Orkan zerstört und eingestürzt.

Der Kreisbrandmeister zeigte sich zufrieden mit der Übung und dankte den Mitgliedern für ihre Teilnahme.