Kreis Heinsberg: Kreis Heinsberg legt Wertgrenzen für Investitionen fest

Kreis Heinsberg : Kreis Heinsberg legt Wertgrenzen für Investitionen fest

Für die Kreistagssitzung am Dienstag empfiehlt der Kreisausschuss einstimmig die Festlegung von Wertgrenzen für Investitionen im Rahmen des neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF).

Für Bauinvestitionen soll zukünftig eine Wertgrenze von 50.000 Euro und bei allen sonstigen Investitionen von 25.000 Euro gelten. Mit der Wertgrenze soll für die Verwaltung ein Rahmen für den Umgang mit der Planung und Ausführung von Investitionen geschaffen werden.

Die Wertgrenze für Investitionen ist nicht nur für den Umfang der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, sondern auch für den Ausweis der Investitionsmaßnahme im Haushalt von Bedeutung. Nach dem zukünftigen NKF-Haushaltsrecht sind Investitionen oberhalb der vom Kreistag festgelegten Wertgrenze einzeln im Haushalt auszuweisen.

Unterhalb der festgelegten Wertgrenzen wird lediglich die Summe aller investiven Ein- und Auszahlungen und die damit verbundenen Verpflichtungsermächtigungen je Projektgruppe des Kreises Heinsberg dargestellt.

Den Vermögenshaushalt 2007 hat die Verwaltung nach den vorgeschlagenen Werten ausgewertet: Demnach würden mit einer Wertgrenze ab 50.000 Euro Bauinvestitionen für insgesamt 27 von 31 Maßnahmen und damit mehr als 85 Prozent der Investitionen für Baumaßnahmen einzeln ausgewiesen. Bei einer Wertgrenze ab 25.000 Euro für die sonstigen Investitionen würden elf von 15 Maßnahmen ausgewiesen.