Kreis Düren/Duisburg: Kreis-Düren-Tage: Zum dritten Mal geht es ins Ruhrgebiet

Kreis Düren/Duisburg : Kreis-Düren-Tage: Zum dritten Mal geht es ins Ruhrgebiet

Kohle- und Stahlstadt, der größte Binnenhafen der Welt, der renommierte Zoo mit seinen Delfinen, die kickenden „Zebras“ und Raubein Horst Schimanski, einer der beliebtesten Tatort-Kommissare: Das verbinden viele mit Duisburg. Aber waren Sie schon einmal dort?

Am Freitag und Samstag, 16. und 17. Mai, gibt es die Gelegenheit, die Stadt an der Mündung der Ruhr in den Rhein auf angenehme Art zu entdecken. Denn an diesen beiden Tagen fährt ein Sonderzug der Rurtalbahn im Rahmen der Kreis Düren-Tage dorthin. Zum elften Mal laden Landrat Wolfgang Spelthahn und die Rurtalbahn insgesamt 2000 Bürger aus dem Kreis Düren ein, bei einem Tagesausflug ein attraktives Ziel in der weiteren Umgebung anzusteuern.

Duisburg ist bereits das dritte Ausflugsziel im Ruhrgebiet. Wer bei den Fahrten nach Oberhausen und Essen mit von der Partie war, weiß, wie spannend, grün und lebendig es an der Ruhr ist. Ganz anders jedenfalls, als es das Klischee vom „Kohlenpott“ weismacht.

Im Innenhafen Duisburgs pulsiert das Leben. Alte Speichergebäude und Mühlen kontrastieren mit moderner Architektur. Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein. Reich ist die Stadt auch an Museen. Im Museum der Deutschen Schifffahrt steht ein über 100 Jahre alter Lastensegler unter vollen Segeln.

Im Kultur- und Stadthistorischen Museum wird klar, warum Duisburg einst „Brotkorb des Ruhrgebiets“ genannt wurde. Die Duisburger City ist ein Einkaufsparadies mit unzähligen Geschäften, Brunnen, Biergärten und Parkanlagen. Die begrünte Flaniermeile Königstraße lockt mit Boutiquen und Cafés, das Forum gilt mit seiner preisgekrönten Architektur als eines der schönsten Einkaufscenter Deutschlands, und auch im City-Palais und der Königsgalerie brummen die Geschäfte.

„Heimatkunde für Entdecker — die Kreis Düren-Tage sind ein feiner Zug der Rurtalbahn“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Rurtalbahn und Initiator der Tagesfahrten, der die Weichen nach Duisburg in Berlin gestellt hat. Auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB hat ihn der Stand der Stahlstadt überzeugt. „Wir hatten Duisburg schon im Fokus und sind nun sicher: Dort gibt es soviel zu entdecken, die Ruhrgebietsmetropole ist auf jeden Fall eine Reise wert.“

Die Bewerbung um die insgesamt 2000 Tickets ist bis Samstag, 5. April, entweder per Postkarte (Datum des Poststempels) oder via Internet möglich. Zunächst gilt es, sich für einen der beiden Ausflugstage zu entscheiden. Ist das geschehen, stehen vier verschiedene Programmpunkte zur Auswahl, von denen jeder Teilnehmer einen wählen kann. Angeboten werden ein geführter Stadtrundgang, eine Stadtrundfahrt im Bus und ein Zoobesuch.

Wer Duisburg am liebsten selbstständig erkunden will, kann auch den ganzen Tag frei gestalten. Pro Einsender können insgesamt höchstens vier Fahrkarten gewünscht werden. Pro Fahrkarte kann dann eines der vier Angebote ausgewählt werden.

Der ausgefüllte Coupon wird auf eine Postkarte geklebt. Sie ist zu adressieren an die Kreisverwaltung Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren, Stabsstelle 02. Gleiche Gewinnchancen haben Internet-Nutzer. Sie finden den Coupon unter www.kreis-dueren.de.

Für jedes Ticket ist bei der Abholung im Kreishaus eine Schutzgebühr von fünf Euro zu entrichten. Darin enthalten ist außer dem Programm in Duisburg die Fahrt mit dem Sonderzug vom Hauptbahnhof Düren nach Duisburg und zurück. Darüber hinaus erlauben die Karten am Reisetag die kostenfreie Nutzung der Rurtalbahn als Zubringer zum Bahnhof Düren sowie später zur Heimfahrt.

Da die Kartennachfrage die Zahl der Sitzplätze stets übersteigt, werden die Fahrscheine öffentlich verlost. Die Auslosung findet am Donnerstag, 10. April, 17 Uhr, im Kreishaus Düren, Raum 130 statt. Die Gewinner werden per Post oder per E-Mail benachrichtigt.