Kreis Düren: Kreis als Vorreiter in punkto Bildung

Kreis Düren : Kreis als Vorreiter in punkto Bildung

Kreisdirektor Georg Beyß sieht keinen Grund für die Sorge führender SPD-Politiker um um die Schullandschaft an der Rur. „Gerade in punkto Koordinierung der Bildungspolitik haben die Verantwortlichen beim Kreis Düren schneller als andere Kreise gehandelt”, betont Beyß.

Habe man doch als erster Kreis in NRW bereits am 14. Januar dieses Jahres einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung eines Bildungsnetzwerks mit dem Land geschlossen, bei dem alle Bildungsakteure einbezogen werden, um Ressourcen optimal zu nutzen und miteinander zu vernetzen. Eng eingebunden seien die Bürgermeister der Kommunen als Schulträger ihrer eigenen Schulen.

Einmal im Jahr würden sich die Akteure in einer Regionalen Bildungskonferenz treffen, deren Auftaktveranstaltung am 20. August stattgefunden hat. „Erstaunlich ist jedoch, dass Herr Bröker diesen von ihm geforderten Bildungsgipfel nicht besucht hat, obwohl sowohl er als auch Frau Koschorreck eingeladen waren. Hier sind Themen, Wünsche und Arbeitsaufträge von den Vertretern aus Politik, Industrie, Schulen, außerschulischen Bildungsträgern diskutiert worden.” Der hohe Stellenwert der neuen Aufgabe werde zudem durch die Einrichtung eines Bildungsbüros im Kreishaus deutlich, das zur Erledigung mit einer Landes- und einer Kreisbediensteten besetzt ist.

Im Übrigen sei die rückläufige Entwicklung der Schülerzahlen schon seit langem bekannt. Ihr wurde bereits im Schulgesetz von 2005 Rechnung getragen”, erklärt der Kreisdirektor.