Kreis Heinsberg: Kontrollaktion: Wieder viele zu schnell unterwegs

Kreis Heinsberg : Kontrollaktion: Wieder viele zu schnell unterwegs

Am Donnerstag hat die Polizei im Kreis Heinsberg zum wiederholten Mal eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt. Das Ergebnis: 629 Verkehrsteilnehmer müssen Verwarnungsgeld zahlen, 117 Anzeigen wurden gefertigt.

Dabei stand nach Darstellung der Polizei-Pressestelle die Verhinderung von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen im Vordergrund. So wie bei vorangegangenen Einsätzen wurden aber auch diesmal auch Fahrzeuge und Personen überprüft, um so Hinweise auf überregional tätige Einbrecherbanden zu erhalten.

Im Rahmen der Kontrollen wurden insgesamt 9467 Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen, so wurde am Freitag bilanziert. 629 Verkehrsteilnehmer müssen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ein Verwarnungsgeld zahlen. 117 Fahrzeugführer werden eine Anzeige erhalten, weil sie zu schnell unterwegs waren. Fünf Fahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit sogar so sehr, dass sie ein Fahrverbot erhalten werden.

In einer Tempo-30-Zone fuhr ein Verkehrsteilnehmer 21 km/h zu schnell. 18 km/h schneller als erlaubt war ein Fahrzeugführer in einem Bereich unterwegs, in dem Tempo 50 gefahren werden darf. Ganze 62 km/h zu schnell war ein Autofahrer an einer Stelle, an der 70 km/h erlaubt sind.

Sechs Fahrer hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, einer telefonierte verbotswidrig mit seinem Handy.

Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten ihre mitgeführte Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert; zwei erhielten für diese Verstöße eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, vier Personen mussten ein Verwarnungsgeld zahlen.

Bei einer Kontrolle auf dem Grenzweg in Übach-Palenberg fanden Polizeibeamte Betäubungsmittel in einem Fahrzeug. Der Fahrer stand zudem laut Polizeibericht unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln und hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, und die Beamten fertigten eine Anzeige gegen ihn.

Die Beamten kontrollierten aber auch das Verhalten von Fahrradfahrern. Dabei wurden zwei Verstöße festgestellt. Ein Fahrradfahrer telefonierte verbotswidrig mit seinem Handy. Auch er erhielt ein Verwarnungsgeld.

Außerdem ergaben sich durch die Kontrollen für die Polizei mehrere Hinweise, die für weitere polizeiliche Ermittlungen bedeutsam sein könnten. Diese werden zurzeit noch ausgewertet.

In den kommenden Monaten werden weitere größere Kontrollaktionen folgen, kündigte die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Heinsberg an.