Komplimente für Handwerk der Region

Komplimente für Handwerk der Region

Kreis Heinsberg. Das Handwerk hat zu den Umstrukturierungsbemühungen im Kreis Heinsberg nach Schließung der Kohlezechen entscheidend beigetragen.

Dies haben sowohl Kreisdirektor Peter Deckers als auch Kammerpräsident Dieter Philipp vor der Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen, die am Mittwoch im Heinsberger Kreishaus tagte, unterstrichen.

Dass der Strukturwandel insbesondere nach Schließung von Sophia-Jacoba 1997 wesentlich günstiger verlaufen sei, als viele es erwartet hätten, „verdanken wir zu einem beträchtlichen Teil dem heimischen Handwerk”, erklärte Deckers. Zahlreiche Fachkräfte aus der Montanindustrie hätten in den Handwerksbetrieben eine neue berufliche Heimat gefunden, stellte Philipp fest.

Der Präsident betonte, die Wirtschaftsförderung der Kammer sei bewusst dezentral angelegt. Dieses Grundprinzip der Wirtschaftsförderung unterstütze der Kreis mit Rat und Tat, sagte Philipp. „Den schlagenden Beweis liefert uns der Aufwärtstrend im hiesigen Handwerk, das einen deutlichen Zuwachs verbuchen kann.”

Seit dem Jahr 2000 sei der Bestand an Betrieben von 2695 auf 2952 gewachsen. Die Steigerungsrate habe fast zehn Prozent betragen. „Offenbar ist es den Handwerksbetrieben aus dem westlichsten Landkreis der Bundesrepublik gelungen, ihre Produkte und Leistungen hervorragend zu vermarkten und vermehrt auch Kunden an der Rheinschiene und in den Niederlanden zu finden. Dafür ein dickes Kompliment!”