Wegberg: Kompetenzzentrum rund um das Thema Pflege

Wegberg : Kompetenzzentrum rund um das Thema Pflege

Ab August ist es soweit: Dann wird es in der Kreuzherrengalerie Wegberg ein Kompetenzzentrum rund um das Thema Pflege geben. Und zwar wird die Caritas-Pflegestation (CPS) Wegberg unter der Leitung von Magda Gromotka ihren alten Standort aufgeben und neue Räumlichkeiten in der Galerie beziehen.

Gleichzeitig eröffnen die Alten- und Pflegeheime St. Josef gGmbH hier eine Tagespflege mit Leiter Stefan Kratz. Die Hausleitung übernimmt Verena Scheuvens. „Seit Jahren sind wir schon mit der Caritas als Kooperationspartner verbunden und arbeiten eng zusammen”, betont Marcel Ballas, Geschäftsführer der Alten- und Pflegeheime St. Josef.

Deshalb wolle man nun auch in Wegberg ein ganzheitliches Angebot machen. „Was wir in Heinsberg begonnen haben, wird hier fortgeführt”, unterstreicht Marion Peters, Leiterin der Abteilung Gesundheit und Pflege beim Caritasverband für die Region Heinsberg. Denn auch in Heinsberg würden Caritas-Pflegestation und Tagespflege kooperieren. „Uns ist klar, dass wir ein gewisses Risiko eingehen, indem wir uns weit weg vom Selfkant bewegen”, so Ballas. Insgesamt unterhalte man im Kreis vier Tagespflegehäuser neben den Altenheimen. Nun wolle man auch in Wegberg Fuß fassen. „Mit der Caritas-Pflegestation bündeln wir Kompetenzen.”

Beide Partner stünden für den Grundsatz „ambulant vor stationär”, betont Marcel Ballas. Menschen, die eine Beratung hinsichtlich ambulanter Leistungen, der teilstationären und stationären Pflege wünschen sowie eine Tagespflege in Anspruch nehmen möchten, fänden hier zentrumsnah Hilfe, sagt Volker Kratz von den Alten- und Pflegeheimen St. Josef. Zumal die Kreuzherrengalerie ebenerdig zugänglich sei und sich in unmittelbarer Nähe ein Parkplatz und viele Parkmöglichkeiten befänden.

Ein gemeinsamer Eingang

Beide Einrichtungen mit einer Gesamtfläche von mehr als 500 Quadratmetern sind über einen gemeinsamen Eingang zu erreichen. Zudem verfügen sie über eine gemeinsam zu nutzende Behindertentoilette. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich sowie den Bedürfnissen der Gäste, Hilfesuchenden und Mitarbeiter angepasst.

Ein weiterer Raum soll als Fortbildungs- und Schulungsraum eingerichtet werden. Auch die Bevölkerung vor Ort kann auf diese Räumlichkeiten nach Absprache zurückgreifen.