Kreis Düren: Kommunen im Kreis verlieren 4 Millionen Euro

Kreis Düren : Kommunen im Kreis verlieren 4 Millionen Euro

Die Zuweisungen des Landes NRW an die Städte und Gemeinden steigen, nur nicht im Kreis Düren.

Denn die Höhe der so genannten Schlüsselzuweisungen werden im nächsten Jahr für die 15 Kommunen an der Rur per Saldo um knapp 4 Millionen Euro geringer ausfallen als im Vorjahr. Ein Grund ist die stärkere Steuerkraft, die 2008 um rund 45 Millionen auf 170 Millionen Euro klettert. An dieser Größe orientieren sich die Finanzzuweisungen des Landes.

Die Auswirkungen des Gemeindefinanzierungsgesetzes, das diese Woche von Innenminister Ingo Wolf in den Landtag eingebracht wurde, sind in den kreisangehörigen Kommunen unterschiedlich. Während Düren mit knapp 44 Millionen fast 6 Millionen Euro mehr zu erwarten hat, büßt die Gemeinde Inden 2,2 Millionen Euro ein. Dagegen steigt dort die Steuerkraft nach der Prognose um 116 Prozent auf 9,5 Millionen Euro an.

Hürtgenwald verliert nach einer Pressemitteilung aus dem Ministerium 360.000 Euro an Schlüsselzuweisungen, Kreuzau und Linnich knapp 1,5 Millionen und Niederzier rund 2,2 Millionen Euro. Titz und Langerwehe büßen jeweils eine halbe Million Euro ein, während Nideggen mit 4,1 Millionen ein Plus von 300.000 Euro zu erwarten hat. Auch Merzenich gehört mit einem Zuwachs von 450.000 auf 3,3 Millionen Euro zu den Gewinnern.