Kreis Heinsberg: Knappschaft rät zu einem Befreiungsausweis

Kreis Heinsberg : Knappschaft rät zu einem Befreiungsausweis

Für viele Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Versicherte Zuzahlungen leisten, so für Arzneimittel, Massagen, Krankengymnastik oder Krankenhausbehandlung.

Bis zu zwei Prozent der Bruttoeinnahmen hat eine Familie im Jahr an Zuzahlungen zu zahlen. Für chronisch Kranke halbiert sich die Belastungsgrenze. Die Knappschaft wies darauf hin, dass Zuzahlungen, die über diese Belastungsgrenze hinaus gehen, von den Krankenkassen auf Antrag erstattet werden.

Thomas Krelle, Geschäftsstellenleiter bei der Knappschaft in Hückelhoven, rät den Versicherten: „Beantragen Sie einen Befreiungsausweis, wenn Sie und Ihre Angehörigen mit Ihren in diesem Jahr geleisteten Zuzahlungen die Belastungsgrenze bereits überschritten haben. Dann brauchen Sie in diesem Jahr keine weiteren Zuzahlungen mehr entrichten.”