Heinsberg-Kempen: „Klinik unter Palmen” sorgt für Wohlbefinden in Kempen

Heinsberg-Kempen : „Klinik unter Palmen” sorgt für Wohlbefinden in Kempen

Dem Regen trotzen mussten zunächst die Kemper Gröne und ihre Gäste, die sich im Ortsteil Theberath eingefunden hatten, um von hier aus den Rosenmontagszug zu starten.

Mit rund 70 Teilnehmern stellte die Nachbarschaft von Prinz Hartmut und Prinzessin Marion in diesem Jahr die größte Gruppe im Zug. In Anspielung an den Arztberuf des Prinzen hatte die „Klinik unter Palmen” nur einen Nachteil: Die Sonne fehlte. Die hatte sich am Rosenmontag wohl einen Krankenschein genommen. Selbst die Zuschauer am Wegesrand blieben, ob krank oder gesund, von Spritzen des Klinikpersonals nicht verschont. Gefüllt mit einem leckeren Likörchen taten die überhaupt nicht weh sondern waren die willkommene vorbeugende Medizin gegen kalte Füße und Grippeviren.

„Dâr Zuch kütt” meldete auch in Kempen Erich Reiners mit der Nr. 1 den wartenden Zuschauern, dass sich die närrische Karawane in Bewegung gesetzt hatte. Von seinem orientalischen Harem wurde Kinderprinz Adrian begleitet. Die Zwerge waren mit ihrem Schneewittchen wieder mit Wagen und als Fußgruppe unterwegs und auch die „Autoschrauber” hatten ihre Werkstatt erneut verlegt.

Die Kempener Hippies verteilten neben Blumen, Süßigkeiten und Spielzeuge für die Kinder sogar Fliegenklatschen an die Zuschauer am Wegesrand. Grün-Weiß Karken brachte den Rasen für das nächste Fußballspiel als Kostümoutfit gleich mit. Max und Moritz aus Aphoven hatten sich beeilt.

Wie in jedem Jahr schafften die Karnevalsgruppe das Double, erst Straeten, dann Kempen und sorgten für richtig Stimmung in beiden Zügen. Unterwegs im Zug waren außerdem die Kempener Rur-Würmer, die mit ihrem Outfit ein wenige an einen Leuchtturm erinnerten. Wie in jedem Jahr präsentierte der FC Concordia aus Haaren sein Kinderprinzenpaar.

Unterstützt von seiner Prinzessin warf Kinderprinz Christof von Helden die Kamelle mit vollen Händen in die Zuschauer. Als regenfest erwiesen sich Schneemänner aus Hochbrück, die sich die gute Laune nicht vermiesen ließen. Eine weitere Gruppe erinnerte mit ihren Kostümen an die Zeit der Fürsten und Grafen, als auch Kempen noch ein Herrenhaus vorweisen konnte.