Heinsberg-Uetterath: Kirchenchor macht das Rennen beim Oktoberfest

Heinsberg-Uetterath : Kirchenchor macht das Rennen beim Oktoberfest

Eine Riesengaudi war das Oktoberfest des Musikvereins Uetterath, der mit blau-weißen Dekorationen im Bischof-Hemmerle-Haus bis in die frühen Morgenstunden für Wiesen-Stimmung sorgte.

Mit dem Musikverein aus Notzingen-Wellingen begrüßten die Uetterather Musikfreunde zudem liebe Gäste aus Baden-Württemberg. Highlight des Abends war der Vierkampf des Musikernachwuchses, bei dem Johannes Küppers, Sebastian Schmitz und Christof Scheufens die Moderation übernahmen.

Mit einem Damen- und einem Herrenteam traten auch die Gäste aus Notzingen-Wellingen in sportliche Konkurrenz zu Schützen, Kirchenchor, Frauengemeinschaft und Feuerwehr. Nicht Kraft allein, sondern Geschick und Treffsicherheit waren beim Nageln am Baumstamm gefragt, der als erstes in den Mittelpunkt des Interesses rückte.

Mächtig ins Zeug legten sich die Teams auch beim Baumstammsägen, bei dem es galt, mit dem Sägeblatt möglichst schnell ein Stück abzutrennen. Der Versuch der Feuerwehrmänner, ihr Handwerkszeug, eine Motorsäge zum Einsatz zu bringen, fand verständlicher Weise bei den Schiedsrichtern keine Akzeptanz.

Für richtig Stimmung sorgte auch das Bierkrüge stemmen. Schon dabei deutete sich an, dass nicht unbedingt die kräftigen und stärken Männer die Sieg davon tragen könnten.

Alphorn gebaut

Das gar ein Wettbewerb im Alphornblasen ausgetragen wurde, verdankt der Musikverein Dachdeckermeister Wilfried Jentgens, der dafür eigens ein Instrument baute und dem Verein zum Geschenk machte. Groß war die Überraschung, als die Schiedsrichter Bilanz zogen und das Team des Kirchenchores als Sieger feststand.

Als auch noch die Frauengemeinschaft als zweitplatziertes Team bekannt gegeben wurde, kannte der Jubel kaum noch Grenzen. Die starken „Kerls” der Feuerwehr landeten auf dem dritten Platz, die Gäste aus Baden-Württemberg landeten auf dem vierten und fünften Platz. Dass die Schützen in der Wertung das Schlusslicht bildeten, tat der Stimmung keinen Abbruch, denn danach war nur noch feiern angesagt.