Erkelenz-Keyenberg: Keyenberger nutzen letzte Feier-Chance

Erkelenz-Keyenberg : Keyenberger nutzen letzte Feier-Chance

Im kleinen und familiären Rahmen fand gestern, am allerletzten Tag der tollen Tage, der Keyenberger Zug statt. Mit acht Fußgruppen startete er pünktlich um 11.11 Uhr an der Grundschule.

Seit sich die Grundschule vor zwei Jahren vom Kinderzug verabschiedet hat, wird der dörfliche Umzug vom Musikverein St. Josef organisiert. „Im vorigen Jahr waren es noch ganze vier Gruppen, mit denen wir losmarschiert sind”, erinnert sich Frank Knur vom Musikverein. Das Närrische liegt ihm im Blut, ist er doch der Neffe des Hilfarther Allrounders Hermann-Josef Knur.

Neben den Keyenbergern war eine Gasttruppe aus Lövenich dabei. Die „Kräuterpolizei” war eigens für den Zug nach Keyenberg gekommen. Darüber hinaus gab es Weihnachtsmänner mit Tannenbaum und Geschenken auf dem Schlitten, die jugendlichen Cowboys mit ihrer selbst zusammengezimmerten „schiefen Annie”, Obelix und die Kinder der Krabbelgruppe, die als kleine Löwen und andere Raubtiere aufmarschierten.

Neben dem Jägerzug gab es noch einen „Keyenberger Zoo”, denn Tierkostüme standen nicht nur am Rande des Tagebaulochs in dieser Session hoch im Kurs.

Viele Keyenberger nutzten die Gelegenheit, um noch einmal vor Aschermittwoch ordentlich zu feiern. Und so wurde der Umzug auf seinem Weg durch den Ort mit viel Beifall empfangen, bevor er sich wieder auf dem Schulhof auflöste. In der Turnhalle wurde jedoch noch kräftig weitergefeiert, steht doch nun die Fastenzeit bevor.