Selfkant: Keine Tiere als Beigaben in Gräbern im Selfkant

Selfkant : Keine Tiere als Beigaben in Gräbern im Selfkant

Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Selfkant hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mit der Friedhofssatzung beziehungsweise den Bestattungsmöglichkeiten in der Gemeinde Selfkant befasst.

Es gab gleich vier Anträge: unter anderem Urnenbestattung im vorhandenen Wiesengrab, Schaffung einer Urnengrabstätte für eine anonyme Beisetzung sowie Tierbestattung als Grabbeigabe bei vorhandenen Gräbern. Entstanden ist daraus eine hitzige Diskussion mit dem Tenor, die bisherige Friedhofssatzung so zu belassen, wie sie ist.

Neu in der Gemeinde Selfkant ist, dass Wiesengrabstellen mit einer Bestattung von einer Urne oder einem Sarg möglich sind. Bei diesem Thema gab es eine klare Mehrheit von 15 Ja- zu drei Nein-Stimmen bei einer Enthaltung.

Pro Wiesengrab kann somit eine Urne oder Sarg beigesetzt werden. Bisher gab es nur die Sargbestattung auf einer Wiesengrabstelle, die Urnenbestattung im Wiesengrabfeld wurde also neu in die Friedhofsatzung der Gemeinde Selfkant aufgenommen.

Positivbeispiel Höngen

Der Antrag zur Bestattung zweier Urnen in einem Wiesengrab kam nicht durch. Er wurde mit 14 Gegenstimmen deutlich abgelehnt. Auch der Antrag auf Bestattung in einem Urnenwahlgrab als Wiesengrab in einem separaten Feld in Größe von 40 mal 60 Zentimetern fand keine Zustimmung.

Der Schaffung eines Urnengrabfeldes für anonyme Bestattung stimmte der Ausschuss zu, dagegen wurde der Antrag zur Tierbeibestattung abgelehnt.

Übereinstimmend positiv wurde das Urnengrabfeld in Höngen angesehen. Dort stehen noch keine sogenannten Urnenstelen wie auf anderen Friedhöfen in der Region zur Verfügung.

(agsb)
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