Heinsberg: Karnevals-Verein liefert beste Unterhaltung mit beeindruckender Show

Heinsberg : Karnevals-Verein liefert beste Unterhaltung mit beeindruckender Show

Wenn sich mehrere Hundert gut gelaunte Menschen am ersten Wochenende im August auf dem Burgberg in Heinsberg einfinden, dann ist Burgfest des Heinsberger Karnevals-Vereins (HKV). Seit 1978 hat sich das zweitägige Fest zu einer festen Tradition entwickelt.

Der Verein legt sich dafür ins Zeug, auch wenn der Aufbau der eigenen Ausrüstung mit Zelten, Tanzboden und Bühne eine Woche in Anspruch nimmt. Mit einem reichhaltigen Programm für die vielen Gäste aus der Bevölkerung, den Vereinen sowie Handel, Wirtschaft und Politik wartete der HKV auch dieses Jahr wieder auf. „Das Burgfest ist neben dem Altweiberball für den HKV eine der wichtigen Säulen für die Finanzierung der Aufgaben des Vereins“, beschreibt Richard Deußen, Präsident des HKV, Antrieb und Verpflichtung zum Fest.

Die letzte Session sei geprägt gewesen von Harmonie und Zusammenhalt, betonte der Präsident. Man halte die Mitgliederzahl des Vereins stabil. Und für die Nachwuchsarbeit wisse er den Verein auf einem guten Weg, lässt Deußen einen Einblick in die Entwicklung seines Vereins zu. So habe mit der neuen Trainerin Daniela Küsters für die Tanzausbildung der Kinder und Jugendlichen eine Verstärkung des Betreuungsteam um Steffie Corsten, Uschi Florack und Ramona Florack stattgefunden. Ein regelmäßiges Training in der Turnhalle sei nun wieder gewährleistet.

Erstmalig trafen sich die ehemaligen Stadtprinzen zum gemeinsamen Feiern beim Burgfest. Neben dem Secretarius Peter Over feierten unter anderem der Ehrenpräsident des HKV, Helmut Münster, und als Dienstältester Stadtprinz (aus der Session 1974/75) Heinz Windelen mit.

Der erste Abend stand wie immer ganz im Zeichen der musikalischen Unterhaltung mit Tanz. Das bewährte Team vom TBM-Event Gonstalla & Koerver, das aus dem ehemaligen „Musikservice-Heinsberg“ hervorgegangen ist, war engagiert worden. Beim Mix aus den Charts der Disko-Welt ließen sich viele zum Mittanzen animieren. Die technische Ausrüstung und die Lichttechnik setzten Höhepunkte an diesem Abend und sorgten für die ausgezeichnete Stimmung am ersten Festtag — bis spät in die Nacht.

Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen Kinder und Familien. Der „Transportdienst“ am Burgberg-Anstieg kam bestens an. Das HKV-Mitglied Timo Schmitz kutschierte die Kinder mit seinem Traktor samt Planwagen hinauf zum Festplatz.

Die große Zahl der Besucher war Beleg für die Zustimmung und die Annahme des Traditionsfestes durch die Bevölkerung. Eine Teilnahme gehört wohl auch zum Jahresablauf vieler Freunde und Unterstützer des Vereins. Eine gute Verbindung zum „Wettergott“ könne nicht verneint werden, auch wenn Petrus noch kein HKV-Mitglied sei, bemerkte der Ehrenpräsident Helmut Münster scherzhaft.