Karken: „Karker Rabaue”: Stimmung auf dem Siedepunkt

Karken : „Karker Rabaue”: Stimmung auf dem Siedepunkt

„Frohsinn will der Fruchtzwerg bringen” - dieses Versprechen aus dem Motto des Prinzenpaares Prinz Josef VI. und Prinzessin Rita (Busch) lösten die „Karker Rabaue” mit ihrer Gala-Sitzung im Vereinsaal voll und ganz ein.

Hier herrschte zwar drangvolle Enge, aber auch beste Stimmung vom Einmarsch des Elferrates und der Tollitäten, begleitet vom Instrumentalverein Karken, bis zum Finale mit den „Ballermännern”.

Sitzungspräsident Jo Reiners verlor trotzdem seinen närrischen Fahrplan nicht aus den Augen und steuerte das Narrenschiff durch alle Stimmungswogen.

Neben zahlreichen Ehrengästen, darunter MdB Leo Dautzenberg, Stadtrechtsdirektor Wolfgang Dieder, Pfarrer Dr. Georg Giesen und Ortsvorsteher Johannes Houben, freute er sich besonders über das fast vollzählige Erscheinen aller Exprinzen und Exprinzessinnen der „Karker Rabaue”.

Neu in den Kreis der Senatoren aufgenommen wurde an diesem Abend Christoph Hasse, der künftige Filialleiter der KSK in Karken.

Als Duett sorgten Anja und Tanja Busch, die Töchter des Prinzenpaares, mit dem Vereinslied und dem Sessionsschlager für die zünftige Einstimmung ins Programm. Im Outfit der „Monroe” ließen die Barbie Girls alte Filmzeiten wieder auferstehen.

Einen schmissigen Auftritt servierte die Funkengarde der KG. Mit Alfred Wings aus Eschweiler hatte man genau den richtigen „Eisbrecher” in die Bütt verpflichtet. Als „Billa” würzte Anita Gonell ihre Büttenrede voller Lokalkolorit auch noch mit den entsprechenden Personen.

Zu einem bunten Bild auf der Bühne vereinten sich die Gastgesellschaften aus Würm, Unterbruch, Schafhausen und Dremmen. Dass die Gäste aus Würm auch noch ihre Showtanzgruppe mitgebracht hatten, war eine Überraschung speziell für Prinzessin Rita, deren Nichte in dieser Formation mittanzt.

Jeder Satz ein Lacherfolg beim Publikum, das schaffte Büttenredner Heini Mercks aus Aachen. Da blieb selbst für den Beifall keine Zeit. Der wurde aber zum Schluss als Ovation an einen hervorragenden Entertainer nachgeholt.

Mit der Prinzengarde der Karkener Rabaue konnte Sitzungspräsident Jo Reiners eine weitere tolle Truppe aus den eigenen Reihen auf der Bühne präsentieren. Die „Baustelle der künftigen Karkener Festhalle” war der rote Faden, der sich durch den Dialog von „Oskar und Ottfried” (Heinz-Josef Jansen und Martin Rademacher) zog.

Mit den „Arbeiten” auf dieser Baustelle verknüpften sie im Zwiegespräch ortsbekannte Persönlichkeiten. Mit den Showtanzgruppen „Belissimo” und ihrem Thema „Pirat Black Jack” und „Inkognito” die sich „Olympia” auf ihre Fahne geschrieben hatte, verfügen die Karker Rabaue über zwei hervorragende Tanzformationen.

Das Duo „Der Eine und der Andere” (Helmut Schröder und Ralf Esser) holte noch die letzten Gäste im Saal mit seinen Stimmungshits von den Stühlen. Auf diesen Zug brauchten dann die Karkener „Ballermänner” mit Frontmann Guido Buding und dem musikalischen Leiter Heinz-Willi Nacken nur noch aufzuspringen.

Stephan Kryjom an der Orgel sorgte einmal mehr für die Begleitmusik bei der Sitzung und den Tusch an der richtigen Stelle.