Tüddern: Kaiserfest mit außergewöhnlichen Akzenten

Tüddern : Kaiserfest mit außergewöhnlichen Akzenten

Das Kaiserfest zu Ehren von Peter und Marie-Luise Spiertz bot der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern ein erstes Schützenhighlight in diesem Jahr, im September folgt mit dem Dekanatsschützenfest die Fortsetzung.

Die Maikirmes hatte viele Höhepunkte. Die „Tribal Night” war wie immer ein Hit, ein Durchkommen im Festzelt fast unmöglich. Der Kaiser- und Königsball sorgte ebenfalls für ein volles Haus, wobei die Selfkantband „Mosenue” aufspielte und für richtige Stimmung im Festzelt sorgte.

Der Sonntag servierte dann die Highlights im Stundentakt. Nach dem Frühschoppen war am frühen Nachmittag von überall her Spielmannsmusik zu hören, die Gastvereine marschierten Richtung Kirmesplatz an der Turnhalle. Die Bruderschaften aus Wehr, Millen, Havert, Saeffelen, Birgden, Höngen, Süsterseel, Isenbruch und Schalbruch boten mit ihren Spielmanns- und Musikzügen ein prächtiges Bild.

Bereits beim Abholen des Kaiserpaares sowie des Königspaares Toni und Lydia Ziesen und der Ehrengäste mit Bürgermeister Willi Otten und Dekanatsbundesmeister Heinrich Aretz wurde es so manchem Festzugteilnehmer richtig heiß.

Schattenplätze wurden händeringend gesucht, wobei der Vorstand der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern den Einfall des Jahres hatte. In Windeseile wurde eine Getränketheke an der Bushaltestelle errichtet. Mehrere Schützenfrauen füllten hunderte Plastikbecher mit Mineralwasser und reichten diese vorbei ziehenden Festzugteilnehmern.

Diese schnappten nach Abkühlung jeglicher Art, zeigten sich begeistert von dieser „Wasserstelle”. Dekanatsbundesmeister Heinrich Aretz dankte nachher im Festzelt dem Vorstand für diese kluge Tat. Der lange Beifall ließ den Tüdderner Vorstand strahlen.

Und während die Festzugteilnehmer schwitzend durch Tüdderns Straßen zogen, sorgte eine Spaßband aus Echt für einen wahren Knaller. Die Musiker drehten auf dem Autoscooter ihre Runden und spielten dabei exzellent auf ihren Instrumenten. Die Zuschauer waren begeistert, zumal die Musiker voll im Element waren und selbst Spaß am Spielen während der Fahrt fanden.

Mit einer eindrucksvollen Parade endete der Festzug, wobei danach im „Brutofen” Festzelt mit dem Tanz der Kaiser und Könige sowie dem Fahnenschwenken das Programm noch lange nicht zu Ende war.