Kreis Heinsberg: JuLis treten für Awacs ein

Kreis Heinsberg : JuLis treten für Awacs ein

Die Jungen Liberalen (JuLis) im Kreis Heinsberg können die Pläne eines Flugverbots für die Awacs-Maschinen über die Niederlande nicht verstehen.

Das Parlament des Nachbarlandes wolle bald darüber beraten, ob der Nato ein Ultimatum zum Austausch der Triebwerke gestellt werde, was zu einem Flugverbot führen könne.

„Die Nato ist nicht auf uns, wir aber auf die Nato angewiesen. Tausende Arbeitsplätze hängen am Standort in Geilenkirchen, die mit einem Mal weg wären. Es sind nicht nur die Frauen und Männer, die direkt bei der Nato arbeiten”, so Andreas Rademachers. Auch zahlreiche heimische Betriebe, die von der Nato Aufträge erhielten, seien dann hart getroffen, sorgt sich der Kreisvorsitzende der JuLis.

Rademachers, der auch Mitglied im Landesvorstand der NRW-Jungliberalen ist, hat daher auch die liberalen Abgeordneten im Landtag und Bundestag gebeten, Gespräche mit den niederländischen Kollegen aufzunehmen. „Eines steht fest”, so Rademachers, „die Nato muss bleiben.” Auch der FDP-Kreisverband habe sich dazu schon im Frühjahr des letzten Jahres bekannt.