Heinsberg-Oberbruch: JuLis rücken das Thema Aids in den Blickpunkt

Heinsberg-Oberbruch : JuLis rücken das Thema Aids in den Blickpunkt

„Es fehlt immer noch an Aufklärung rund um Aids!”: Katharina Peters, die stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungliberalen, steht mit ihrer Meinung nicht alleine da.

Auch für Anke Reermann, Diözesanreferentin von missio, die aus eigener Erfahrung in Afrika berichtete, und Renate Kaspar, die als Leiterin des Aids-Beratungs- und Hilfsdienstes der Arbeiterwohlfahrt rund 50 HIV-Infizierte nebst Familien betreut, ist es inzwischen viel zu ruhig geworden um die Aids-Problematik. „Sie ist leider fast aus den Medien und damit aus der Aufmerksamkeit der Menschen verschwunden”, war sich die Talkrunde einig, die von Andreas Rademachers, dem Kreisvorsitzenden der JuLis, im Rahmen der Spendengala am Samstagabend moderiert wurde.

Dagegen wollen die Jungen Lliberalen im Kreis Heinsberg in Kooperation mit den NRW-JuLis etwas tun und hatten zum „Redball 2007” in die Oberbrucher Festhalle eingeladen. Neben einem bunt gemischten Unterhaltungsprogramm stand das Thema Aids im Mittelpunkt des Abends.

In den Showblocks sorgten Travestie-Diva Simon Craig, die Bauchtänzerinnen Soraya und Mahin, Belinda Zony als Chansonette und Gesangstar, „The Crazy Boogie Legs” mit einer Tanzshow sowie die Formation „Wüste Wüstensöhne” für Spaß und Unterhaltung. Gemeinsam mit „Mia del Mio” brachte Moderatorin „Laura” gestiftete Kunstwerke im Rahmen einer Auktion an Mann oder Frau.

Mit 160 Euro sorgte Guido Westerwelles Münzzeichnung für das höchste Ergebnis. Doch auch die Werke von Ruth Moschner, Bernhard Hoecker, NRW-Finanzminister Helmut Linssen sowie den Parlamentariern Gisela Piltz und Alexander Alvaro steigerten den Gesamterlös, zu dem auch die Tombola beitrug.

Mit insgesamt 1500 Euro, die zu gleichen Teilen der Deutschen Aids-Stiftung und der Deutschen Aids-Hilfe überwiesen werden, konnten die JuLis das Ergebnis gegenüber ihren ersten beiden Veranstaltungen deutlich übertreffen.