Kreis Heinsberg: Jugendliche gestalten Kalender für VR-Bank

Kreis Heinsberg : Jugendliche gestalten Kalender für VR-Bank

„Jugendliche aus dem Kreis Heinsberg haben Oasen der Ruhe gekonnt ins Bild gesetzt und dabei hervorragende Arbeit geleistet.”

Diese Feststellung traf Dr. Veit Luxem, Sprecher der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg, bei der Präsentation des neuen Jahreskalenders. Er ging auf die lange Tradition des Kalenders ein und sprach von einer neuen Idee.

In der Vergangenheit habe man immer einen Künstler aus der Region mit der Gestaltung des Kalenders betraut, diesmal sei ein Wettbewerb für Schulen gestartet worden. Luxem sprach von einer großen Resonanz an den zehn beteiligten weiterführenden Schulen. Schüler aus 25 Klassen ab der neunten Klasse hätten insgesamt 600 Bilder gestaltet. Die Klassen selbst hätten eine Erstbewertung vorgenommen und sich für zwei Bilder entschieden, ehe letztlich eine Jury die Entscheidung über die zwölf ausgewählten Kalenderbilder traf. Das Ergebnis könne sich sehen lassen.

Präsentiert werde nunmehr ein Kalender mit tollen Bildern unterschiedlichster Art und Technik. Der hochwertige Wandkalender liegt in einer Auflage von 13.000 Exemplaren für die Mitglieder und Kunden der Banken bereit. Es sei wichtig, dass der Kalender unverwechselbar aus der Region stamme, so Luxem. Durch die Erfolge beim Internationalen Jugend-Malwettbewerb habe man um das enorme kreative Potenzial in den Schulen gewusst. Der Erfolg des Wettbewerbs sei aber auch ein Verdienst der Pädagogen. Ohne ihr Engagement sei der Wettbewerb nicht möglich gewesen.

Dass Jugendliche die Möglichkeit erhalten, sich mit der Kunst auseinanderzusetzen, sei ein wichtiges Anliegen der Genossenschaftsbanken. „Kunst schenkt dem Individuum Lebensfreude, der Gesellschaft Spielraum für Kreativität”, hieß es. Zusätzlich lege man Wert darauf, dem Betrachter die eigene Heimat näher zu bringen Aus Gesprächen mit den jungen Gestaltern des Kalenders wurde deutlich, dass die meisten der zwölf Preisträger erstmals an einem Wettbewerb teilgenommen hatten. Vom Garten zu Hause über Landschaften, die gefielen, bis hin zu versteckten Winkeln reichten die Motive. Der Naturpark Schwalm-Nette, das Schloss Tüschenbroich oder der Ehrenfriedhof fanden unter anderem Berücksichtigung. Das Honorar von 200 Euro empfanden die Preisträger als willkommene Taschengeldauffrischung.

Bei den Preisträgern des Kunstwettbewerbs der weiterführenden Schulen des Kreises Heinsberg handelt es sich um Christina Pardon (Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg), Jessica Schmitz und Jenny Franke (Realschule Übach-Palenberg), Florian Knaup und Viktoria Wölke (Gemeinschaftshauptschule Erkelenz), Rebekka Nagel (Cornelius Burgh-Gymnasium Erkelenz), Maria Strackbein, Alexander Dohr, Max Schroeders und Ludmila Rösch (Kreisgymnasium Heinsberg) sowie Stefanie Schweinforth und Theo Enßlin (Bettty-Reis-Gesamtschule Wassenberg).

In der Schalterhalle der Volksbank in Erkelenz können die Originalbilder des Kunstkalenders jetzt bewundert werden. Neben den jungen Künstlern konnte Luxem bei der Ausstellungseröffnung Flötentrio und Streichquartett der Kreismusikschule begrüßen.

In Erkelenz können die Bilder bis zum 20. November betrachtet werden, dann wechseln sie ab 27.November zur Hauptgeschäftsstelle nach Wegberg (bis 2.Januar). Ab 9.Januar sind sie in der Raiffeisenbank in Heinsberg (bis 6.Februar) zu sehen, dann vom 11. bis 27.Februar in der Geschäftsstelle Gangelt und vom 4. bis 31.März im Kompetenzzentrum Geilenkirchen, ehe der Ausstellungsbogen schließlich vom 7. bis 30. April bei der Volksbank Randerath-Immendorf in Geilenkirchen an der Apweiler Straße abgeschlossen wird.