Kreis Heinsberg: „Jugend musiziert“ in der Jugendmusikschule Heinsberg

Kreis Heinsberg : „Jugend musiziert“ in der Jugendmusikschule Heinsberg

Auch die Jugendmusikschule in Heinsberg ist wieder Austragungsort des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ gewesen, dieses Mal für die Kategorien Musical, Blechblasinstrumente und Holzblasinstrumente mit Rohrblatt sowie Duo Klavier und ein Streichinstrument.

„Für uns ist es unfassbar gut gelaufen“, freute sich Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule, zusammen mit den Teilnehmern nach Bekanntgabe der Ergebnisse. „Alle haben wirklich gut abgeschnitten und mindestens einen zweiten Preis erreicht.“

Allein fünf Teilnehmer in der Kategorie Musical können jetzt am Landeswettbewerb teilnehmen. „Aber auch die, die jetzt nicht weitergehen, waren einfach klasse“, würdigte Krings das Niveau des Wettbewerbs. Groß ist die Freude in der Jugendmusikschule auch über den Erfolg von Lukas Rinkens, der sich in Aachen mit seiner Gitarre dem Wettbewerb gestellt hat und nun ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen wird.

Dass sich auch noch junge Musiker in den höheren Altersklassen der Arbeit und dem Druck des Wettbewerbs gestellt hätten, lobte Krings ausdrücklich.

Sein Dank ging vor allem an das Förderprojekt „Amadeus“, das die Jugendmusikschule 2013 gemeinsam mit dem Rotary-Club Heinsberg ins Leben gerufen hatte. Ohne dieses Projekt wären zusätzliche Unterrichtseinheiten vor allem in den Kategorien Musical und Gitarre gar nicht möglich gewesen. Zusatzstunden habe es auch für die Bläser gegeben.

Nicht zu vergessen seien zudem die notwendigen Klavierbegleitungen, vor allem in der Kategorie Musical. „Dieses Mal hat uns das Ganze alleine durch die Zahl der Anmeldungen bei Musical ziemlich an die Grenze gebracht“, sagte Krings.

Dennoch ist er persönlich sehr glücklich über die hohe Zahl von Teilnehmern aus der Jugendmusikschule. „Dabei geht es weniger um den Wettbewerb, sondern um die Vorbereitung. Wenn das Ergebnis dann auch noch passt, umso schöner.“

Die guten Ergebnisse könnten den Eindruck erwecken, dass ein zweiter Preis leicht zu erreichen wäre, so Krings weiter. Dem sei aber nicht so. Vielmehr würden „schwächere“ Musikschüler derzeit nicht antreten. Insgesamt werde es allerdings auch schwieriger, bei den Jugendlichen die Bereitschaft zu so intensiver Arbeit zu wecken. G8 und schwindende Freiräume seien der Grund dafür. Froh ist er, dass die Jugendmusikschule da derzeit eher noch „gegen den Trend schwimmt“.

Mit Blick auf die Kreismusikschule würdigte Krings vor allem den Erfolg der Geschwister Schell: „Nicht nur begabt, sondern über Jahre solide gearbeitet.“ Bei den ersten Preisen fürs Saxophon komme einer aus der Ausbildung, die in der Jugendmusikschule für den Instrumentalverein Straeten geleistet werde, so Krings weiter.

Und Lob fand er schließlich auch für den kleinen Tenorhornisten, der zwar 24 Punkte erreichte, aber noch zu jung ist für den Landeswettbewerb. „Das gilt auch für die tolle, ganz kleine Querflöte aus Erkelenz.“

(anna)